Ein magisches Quadrat ist per Definition ein quadratisches Feld, in
dem die Zahlen einer jeden Zeile, Spalte und Diagonalen immer die gleiche
Summe ergeben.
Dabei darf jede Zahl nur einmal vorkommen und die Zahlen müssen,
wenn sie der Größe nach aufgeschrieben werden, eine durchgehende
Kolonne bilden, es dürfen also keine Zahlen fehlen.
Nun sind solche Aufgaben wohl eher für Mathematiker oder Rätselfreunde
gedacht, als für Techniker. Die meisten Techniker, so auch ich, werden
bei solchen Aufgaben sehr schnell zum Taschenrechner greifen müssen,
um überhaupt noch voranzukommen.
Es gibt aber einen Aspekt, der es auch für Techniker interessant
macht, sich näher mit diesen Quadraten auseinanderzusetzen. Der bekannte
Freie Energie Forscher John Searl sagt selbst, dass er bei seinem Gerät
dem SEG (Seal Effekt Generator oder auch Space Energy Generator) die Gesetze
des Quadrats, wie er sie nennt, verwendet, um die einzelnen Bauteile aufeinander
abzustimmen. Er geht sogar soweit, dass er sagt ohne dieses Wissen sei
es überhaupt nicht möglich dieses Gerät in Gang zu bringen.
Er vergleicht das Anordnen der Zahlen mit dem Ausrichten von Elektronen,
wodurch es ihm sogar gelingt, unmagnetische Stoffe zu magnetisieren.
Noch einige weitere Feststellungen zur Definition:
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Die erste Frage, die sich dabei stellt ist die, auf welche Summe man
denn überhaupt hinarbeiten soll. Um das zu beantworten, schreiben
wir uns einmal alle vorkommenden Zahlen in einer Reihe auf.
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Wir wissen, dass es sich um ein 3x3 Quadrat handelt, also müssen
immer 3 Zahlen eine Summe bilden. Wir halten zunächst nach der kleinsten
möglichen Summe Ausschau. Diese wird aus 1+2+3=6 gebildet. Die größte
mögliche Summe ist 7+8+9=24. Alle anderen Summen müssen sich
zwischen diesen beiden Extremen bewegen. Wenn das Quadrat magisch wird,
muss sich die Summe genau im Mittel dieser beiden Extreme einfinden. Wir
berechnen also das Mittel (6+24)/2=15.
Die magische Zahl eines 3x3 Quadrates ist 15.
Die 15 kann man auch errechnen, wenn man alle Zahlen addiert und dann
durch die Seitenlänge dividiert. Beim 3x3 Quadrat gilt also: (1+2+3+4+5+6+7+8+9)/3=15.
Selbst mit diesem Wissen ist es nicht ganz leicht, die Zahlen richtig
zu ordnen. Hier ist das korrekte 3x3 Quadrat mit allen Summen.
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8+1+6=15 |
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3+5+7=15 |
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4+9+2=15 |
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8+5+2=15 |
Die beiden Extremwerte 1 und 9 stehen dabei niemals in der Mitte, noch in einer der Ecken, weil sonst die Summe jeweils zu groß oder zu klein sein würde. In der Mitte steht 5 als das genaue Mittel von 1 und 9, die zusammen mit ihren beiden Nachbarzahlen 4 und 6 in der Diagonalen ebenfalls 15 ergibt.
Daraus lässt sich ein Bildungsgesetz für, wie wir später
sehen werden alle ungeraden Quadrate, ableiten: Man beginnt mit 1 in der
Mitte der oberen Zeile und setzt dann im schräg nach rechts oben laufenden
Sinn fort. Kommt man dabei aus dem Quadrat, dann schreibt man die Zahl
jeweils auf der entgegengesetzten Seite auf. Stößt man auf ein
bereits ausgefülltes Feld, dann springt man eine Zeile nach unten
und setzt dann weiter mit schräg nach rechts fort.
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nach unten |
nach unten |
Zeile ist voll, Zeile darunter |
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Um das noch näher zu erläutern jetzt einmal ein 5x5 Quadrat.
Zunächst die magische Zahl: (1+2+3+4+5+21+22+23+24+25)/2=65
Das Quadrat ist mit dem Bildungsgesetz schnell gefüllt. Versuchen
Sie das einmal ohne !
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Und nur um zu beweisen, das es auch wirklich geht, nun das 7x7 Quadrat:
Die Magische Zahl: (1+2+3+4+5+6+7+43+44+45+46+47+48+49)/2=175
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