Paranormale Effekte

Im April 2002 hatten wir die Gelegenheit, paranormale Effekte am Parainstitut von Albert Tomschi sehen und untersuchen zu dürfen. Es handelt sich dabei um Lichterscheinungen, die von Albert Tomschi (rechts im Bild) in allen möglichen Arten von Leuchtstoffröhren und Glühlampen erzeugt werden.

MPEG-Video 622kb Die ersten Effekte, die wir zu sehen bekamen, waren an drei 1,2m langen Leuchtstoffröhren (unten auf dem vorherigen Bild), die durch Berührung mit den Händen Lichterscheinungen zeigten. Albert verwendete dazu immer Gummihandschuhe zu seinem eigenen Schutz, um einen energetischen Kurzschluss zu vermeiden, wie er selbst sagte. Die Effekte funktionierten aber auch ohne Handschuhe, wie er uns einmal kurz demonstrierte.
Bereits nach kurzer Zeit des "Aufwärmens" hatte sich der Effekt von anfangs nur ganz schwachen und an Berührung gekoppelten Leuchten so weit verstärkt, dass die Lichterscheinungen auch schon ohne direkte Berührung auftraten.
Ein Abstand von ca. 10cm zwischen Röhren und Hand wurde dabei ohne wesentliche Änderung der Lichterscheinung eingehalten. Die Lichterscheinung trat dabei immer unmittelbar im Nahbereich unter den Hände innerhalb der Röhren auf. Es wurde also immer ein kurzer Teil der Röhre zum Leuchten gebracht. Die Erscheinungen waren stets an Bewegung gekoppelt. Erst wenn die Hände bewegt wurden, kam es zu dem Leuchten. In Ruhe traten keinerlei Effekte auf.

Es wurde dann auch eine Röhre aus der Fassung genommen und direkt mit beiden Händen zum Leuchten gebracht. Dabei war wieder die Bewegung notwendig. So konnten durch einfaches Anfassen und Lockerlassen der Röhre kurze Lichtblitze erzeugt werden. Auch wenn die Röhre weggelegt wurde, zeigten sich Entladungen beim Zurückziehen der Hand.

Am deutlichsten und für mich am eindruckvollsten zeigte sich die Bewegungskopplung, als die Röhre mit nur einer Hand an einem Ende gehalten wurde. In Ruhe kam es zu keinen Erscheinungen. Erst als die Röhre in der Luft bewegt wurde, ohne sonst einen Gegenstand zu berühren, kam es zu Lichtblitzen, die über die ganze Länge der Röhre reichten.

Ein sehr interessanter Effekt zeigte sich durch Verwendung von verschiedenen Gegenständen, die zur Weiterleitung der Energie eingesetzt wurden. Die Energie konnte von den Händen nur bis zu einem Abstand von max. 20cm berührungslos übertragen werden. Bei höheren Abständen zeigten sich keine Leuchterscheinungen mehr. Durch Verwendung eines Holzstabes, eines Buches, einer Wachskerze und sogar der Kartonverpackung einer Leuchtstoffröhre konnte die Energie aber auch über weitere Entfernungen eingekoppelt werden. Es konnte nicht bewiesen werden, ob die Energie tatsächlich über diese Gegenstände floss, oder ob sie sozusagen nur als Zeiger dienten um die Aufmerksamkeit an eine bestimmte Stelle zu lenken.

Nachdem sich die Energie im Lauf der Demonstration immer noch etwas gesteigert hatte, wurde im nächsten Schritt eine Glühbirne verwendet. Auch dort zeigte sich eine bläuliche Entladung besonders am Glas, der Wendel und am Kontaktstück. Auch hierbei waren die Entladungen immer an Bewegungen gekoppelt. Weiter wurden auch noch eine Natriumdampflampe, ein Glimmstabilisator und ein Vakuumkondensator verwendet, die ähnliche Effekte zeigten.

Die sich in unregelmäßigen Pulsen entladende Energie erinnert auf den ersten Blick sofort an Elektrostatik. Auch viele Effekte, wie z.B. die zur Erzeugung nötige Bewegung erinnert stark an die elektrostatische Influenz.

MPEG-Video 311kB Sehr schön und eindrucksvoll waren die Effekte in einer HQL-Lampe, deren Leuchtschicht oft mehrere Sekunden nach der Erregung noch nachleuchtete. Das alles wurde nur durch leichtes Reiben bzw. Öffnen und Schließen der Hand erzeugt.

Messungen

Die ersten Messungen, die wir durchführten, gingen davon aus, dass hier Hochfrequenz im Spiel sein könnte. Aber keines der typischen Messgeräte wie Spektrum Analyzer, Feldstärkemeter oder Mikrowellenlecktester zeigte einen Ausschlag. Im Spektrum waren nur unregelmäßige Spikes zu sehen, die auf die ungerichtete, pulsartige Entladung hindeuteten. Es war auch nicht möglich, die Energie gezielt auf die Spulen des Trägerteslatrafos oder des kapazitiven Trafos zu lenken, um diese in Resonanz zu bringen.

Deshalb wurde im nächsten Schritt ein Mikrophonverstärker, so wie bei den Barkhausensprüngen, an eine Spule angeschlossen. Die aufgefangen elektromagnetischen Pulse wurden in einem Lautsprecher hörbar gemacht. Damit konnte zum ersten Mal eine messbare elektromagnetische Reaktion festgestellt werden. Jede Entladung in den Röhren war als Knacks hörbar. Das wurde dann auch ohne Röhren versucht und einfach der Teslatrafo an den Verstärker angeschlossen. Damit war zunächst keine Reaktion bei direkter Berührung mit der Spule festzustellen. Erst als der Teslatrafo mit einem Plastikmessbecher umhüllt wurde, traten ganz deutlich dieselben Knackgeräusche auf, die auf elektrostatische Entladungen schließen lassen. Ähnliches war auch mit einem Glasgefäß über dem Teslatrafo möglich.

Weitere Messungen mit dem Elektroskop waren zum Teil nicht eindeutig, da es schon allein durch die Berührung mit den Gummihandschuhe zu einem Ausschlag kam, was auch von "normalen" Personen reproduziert werden konnte.

Vergleich mit normaler Reibungselektrizität

Die Tatsache, dass es beim Elektroskop auch bei mir, als nicht paranormale Person funktioniert hat, veranlasste mich, einige Experimente nachzustellen. Ich verwendete dazu handelsübliche Gummihandschuhe, die außen mit Federweiß geschmeidiger gemacht wurden. Damit ist es leicht möglich, ein Elektroskop zum Ausschlagen zu bringen. Allerdings nur dann, wenn Glas oder sonst ein Isolator im Spiel ist. So ist es z.B. nicht möglich, den blanken Faraday-Becher auf dem Elektroskop zu laden. Wird hingegen ein Messbecher aus Glas außen mit Al-Folie umwickelt, so zeigen sich starke Ausschläge, bei Berühren des Glases.
Auch Leuchtstoffröhren können durch Reibung mit den Handschuhen kurze Lichtblitze entlockt werden. Sogar die HQL-Lampe konnte ich so zum Leuchten anregen. Ähnliche Effekte konnte ich mit Hilfe der Influenzmaschine erzeugen, wenn ich den Glaskolben der Lampe direkt zwischen die Elektroden hielt.

Ich konnte jedoch niemals diesen Effekt berührungslos erzielen, so wie wir es gesehen hatten, noch konnte ich durch bloßes Bewegen der Leuchtstoffröhre in der Luft mit einer Hand diese zum Leuchten anregen. Es ist mir auch keine Weiterleitung über nicht leitfähige Gegenstände gelungen.

Es sieht so aus, als würden die paranormalen Energien eine Art von Influenzfeld erzeugen, dass zu diesen Effekten anregt, wenn Gegenstände in ihm bewegt werden. Es könnte ein Feld sein, das die Ladungen in den Gegenständen polarisiert. Die ursächliche Energie dafür ist aber vermutlich keine elektrostatisches Ladung, sondern eine feinstoffliche Energie, die Ordnung in die Ladungsträger bringt. Die dadurch hervorgerufenen physikalischen Effekte sehen dann den bekannten Influenzeffekten sehr ähnlich.
Die Theorie über das Influenzfeld höherer Ordnung lässt auch die Vermutung zu, dass etwas Ähnliches in der Testatika zur Anwendung kommt.


Zukünftige Messungen

Bei weiteren Messungen und Experimenten muss besonders auf die Trennung von normaler Reibungselektrizität und den tatsächlichen Effekten geachtet werden. Es ist ganz klar eine andere Energieform, als die bekannte Elektrostatik im Spiel.
Berührungen sind für das Wirken der Influenz ganz wichtig, wie es die Versuche mit dem Elektroskop zeigen. Zukünftige Messungen sollten daher wenn möglich berührungslos erfolgen. Messungen mit der Feldmühle könnten klären, ob eine statische Ruheladung vorhanden ist oder nicht.

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