UFO Kontakt vom Planeten Iarga

Die folgenden Seiten sind eine deutsche Übersetzung aus dem englischen Buch "UFO contact from planet IARGA", siehe Buchliste.
Die im Anhang des Buches beschriebene Theorie zum kosmischen Trägerfeld und das Funktionsmodell des kosmischen Trägerfeldes halten wir für so wichtig, dass wir hier auch den Originaltexte auf deutsch veröffentlichen wollen.
Im Internet finden sich leider keine deutschen Übersetzungen
(Den englischen Text gibt es z.B. unter www.galactic-server.com/rune/iarga.html), so dass wir dies selber tun mussten.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Vorwort des Autors

TEIL 1 - Identifikation
Kapitel 1 - Konfrontation
Kapitel 2 - An Board des außerirdischen Raumschiffs
Kapitel 3 - Der Planet Iarga

TEIL 2 - Philosophie
Kapitel 1 - Der Ursprung
Kapitel 2 - Das ungebundene absolut Gebundene

ANHANG 1 - Ein Analogiemodell

Einleitung

Dies ist eine wahre Geschichte eines UFO-Kontaktes von einem Planeten namens Iarga und dessen außerirdischen Astronauten, welche die Erde besuchten. Sie sagen ihre Sonne ist etwas mehr als 10 Lichtjahre von uns entfernt, so wie wir die Entfernung messen, und sie beobachten uns schon seit einiger Zeit.
Diese Geschichte wurde ursprünglich in Holländisch durch Ankh-Hermes von Deventer 1969 in Holland veröffentlicht und erreichte in 11 Auflagen über 40,000 Stück.
Bis jetzt wurde sie immer als Sciencefiction veröffentlicht, weil der Autor der Ansicht war, dass sich diese Geschichte nicht als Tatsache verkaufen ließe. Dennoch ist es eine wahre Darstellung echter Ereignisse und wir veröffentlichen sie als solche hier zum ersten Mal zusammen mit sehr ausführlichen, nachfolgenden Angaben weil der Kontakt bis zur jetzigen Zeit anhält.
Wir haben diesen Fall in den letzten 4 Jahren sehr ausführlich untersucht und schlussfolgern, dass die Fakten die Geschichte unterstützen und beweisen. Der Zeuge ist ein gut ausgebildeter und redegewandter Diplomingenieur des Maschinenbaus und gleichermaßen ein Architekturkünstler, eine seltene Kombination, die genau für diesen Kontakt zu passen scheint, als wollten die außerirdischen Besucher, dass ihre Informationen möglichst genau verstanden werden.
Der Zeuge ist auch in Europa als multinationaler Industrieller bekannt, dessen wirklicher Name sofort erkannt werden würde. Er besitzt verschiedene Firmen, welche internationale Geschäfte abwickeln. Um seine wahre Identität zu verbergen und sein Privatleben zu schützen verwenden wir ein Pseudonym, dass ihm die Außerirdischen selbst gaben. Sie nannten ihn „Stef van den Earde“ (Stef von der Erde) von welchen Stefan Denaerde abgeleitet wurde.
Als ich ihn das Erste mal sah, überraschte mich seine Größe. Er ist ein großer Mann, 1,9m groß mit einem ungefähren Gewicht von ungefähr 100kg. Er ist konservativ in teuren Anzug gekleidet. Er ist sanftmütig und selbstkritisch und spricht in wohl gewählten Worten. Er sagt was er meint und meint was er sagt.
In Diskussionen schweift er nicht in langen Ausführungen ab und gibt nur wenige Informationen von ihm selbst preis. Seine Antworten sind deutlich, direkt und ehrlich und er schaut einem direkt in die Augen, wenn man mit ihm spricht. Er ist nicht bekannt, erfundene Geschichten zu erzählen, sondern er ist ein Beispiel von Wahrhaftigkeit und Integrität.
Er lebt in einer vornehmen, ruhigen Nachbarschaft in einem gehobenen Vorort von Den Hague. Sein Heim scheint einen Wert von etwa 150.000 bis etwa 200.000 Euro zu haben, liegt an einer wunderschönen, dreispurigen Straße und ist gut gepflegt, sowie von einer schönen Landschaft umgeben. Gegenüber der Straße liegt eine Parkanlage. Die Nachbarschaft schaut blitzblank aus.
Der Mann war kein UFO-Fanatiker und hatte keine Sammlungen von UFO-Büchern oder Journalen. Er spricht über dieses Erlebnis weder privat noch öffentlich. Er schreibt keine Artikel und gibt keine Interviews. Vor seinem eigenen Kontakt glaubte er nicht an das Phänomen und unternahm keine Anstrengungen mehr darüber zu erfahren. Er glaubt immer noch nicht an UFOs als solche. Sein Erlebnis war echt UND WAR IDENTIFIZIERT. Während des längeren Verlaufes der Kontaktdiskussionen lernte er eine Menge über unsere wirkliche Vergangenheit, wo wir waren und wo wir uns hinbewegen und wie wir in dieses riesige Universum hineinpassen. Er fand, dass unsere geschriebene Geschichte nicht sehr genau ist, weil ständige Änderungen durch verschiede Regime erfolgen. Ihm wurden zukünftige Ereignisse gezeigt, die auf uns warten, wenn wir uns nicht ändern und weiters wurde ihm klargemacht, wie unwahrscheinlich es ist unseren eingeschlagenen Weg in absehbarer Zeit zu revidieren. Er ist traurig und enttäuscht vom Mangel an unserem echten Fortschritt und er hat das Gefühl, dass die Enthüllung dieser Information eine nutzlose und ineffiziente Last für die selbst zerstörerische Menschheit ist. Er kann sich nicht vorstellen, dass wir uns bald ändern werden !
Das erste Buch „Buitenaardse Beschaving“ wurde in Holländisch gedruckt und ist eine Darstellung der Kontakterfahrung bis zum Abflug des Raumschiffes am folgenden Tag.
Der Kontakt hält immer noch an und eine beträchtliche Menge von technischen Informationen wurden zum Zeugen übertragen innerhalb den nächsten Monate und Jahre. Die Iargianer verglichen die Gesellschaft und ihre Philosphie mit unserer und beschrieben fortgeschrittene Technologie, den Platz der Menschheit im gesamten Universum und was in der näheren Zukunft alles auf uns zukommen wird.
Die Übertragungen hielten an und wandelten sich schließlich in eine Art technische Übertragung mit Hilfe eines Gerätes, wie es auch an Board des Raumschiffes verwendet wurde, dass direkt in den Verstand des Zeugen sendete. Ähnlich wie es geschah während seines Besuches an Board des Raumschiffes im Oostscheld, jedoch dass die Bilder direkt in den Verstand übertragen wurden, ohne die Verwendung eines Bildschirms.
Was dem Zeugen allerdings unbekannt ist und ihn überraschen wird, wenn er dieses Buch liest ist folgende Tatsache: Kommunikationsexperten der NATO, die an einem Verteidigungssystem arbeiten haben ein fremdartiges Radiofrequenzsignal in der Umgebung einer hochsicherheits Verteidigungsstellung der NATO in den Niederlanden aufgefangen und wurden sehr beunruhigt vom Sinn und Zweck dieser Übertragung. Es hatte eine unübliche Bandbreite und seltsame Eigenschaften. Es konnte nur in einem kleinen Bereich in Den Hague (Den Haag) lokalisiert werden, eben in der Nähe dieser empfindlichen Installation. Der NATO Geheimdienst glaubte, dass dies ein Versuch sei die Verteidigungsstellung und ihre Einrichtung zu stören und beförderten hoch entwickelte Messgeräte im Wert von mehren 100.000 Euro dorthin, um herauszufinden was dort vorging.
Es schien, dass dieses Signal mehrmals pro Woche immer um 16 Uhr begann und ungefähr für eine Stunde anhielt. Gleich nachdem meine Befragungen zeigten, dass der Zeuge mehrmals pro Woche regelmäßige Kontakte hatte kam diese Information ans Licht. Der Zeuge hatte die Angewohnheit um 15 Uhr vom Büro nach Hause zu kommen, las dann seine persönliche Post und entspannte sich in einem Wohnzimmer für eine Weile. Oft wenn er kontaktiert wurde begann die „telepatische“ Übertragung um 16 Uhr herum und dauerte eine Stunde oder länger. Dieser seltsame Zufall bekam außerordentliche Wichtigkeit als ich feststellen musste, dass die Suche nach dem stärksten Signal sie nur ein paar Blocks entfernt heranführte wenn der Mann seine Kontakte empfing.
Ich weiß nicht ob sie die Quelle der Übertragungen identifiziert hatten, ich weiß bis jetzt auch nicht, ob irgend eine andere Übertragung, die sie in dieser Zeit aufgefangen haben, einfach nur Zufall war. In beiden Fällen bin ich nicht sicher, ob ich informiert würde, weil Geheimdienstinformationen immer nur in eine Richtung gehen.
Weiters ist von Interesse, dass in diesem Fall dem Zeugen von den Iargianischen Besuchen selbst mitgeteilt wurde, dass ihre Gruppe 4 weitere Menschen in gleicher Art kontaktiert hat und ihnen die selben Informationen übermittelten. Sollte einer von ihnen in Druck gehen und bekannt werden, könnten die anderen den Versuch unternehmen ihn zu kontaktieren. Das wäre sicherlich ein kurioser Vergleich wenn einer dieser anderen auftauchen würde. Diese Kontakte werden immer noch fortgesetzt, finden jedoch seltener statt und haben eine unglaubliche Menge von Informationen an diese Menschen übermittelt.

Vorwort des Autors

Dieses Buch berichtet von einem Treffen mit der Mannschaft eines Raumschiffes aus einem entfernten Sonnensystem in unserer Milchstraße. Es sind so viele die behaupten, dass sie mit außerirdischen Lebensformen gesprochen haben, was oft zu seltsamen oder konfusen Geschichten führt, was ihre Glaubwürdigkeit auf Null herabsetzt.
Nach meiner eigenen Erfahrung glaube ich den Grund des Problems verstanden zu haben. Die Ehrlichkeit dieser Menschen ist über jeden Vorwurf erhaben aber ihre Fähigkeiten als Beobachter lassen zu wünschen übrig.
Diese Erfahrungen spielen sich in Bereichen zwischen unserer normalen, materiellen Methode der Kommunikation und der nicht materiellen Methode, die wir als Gedankenübertragung oder Telepathie bezeichnen, ab. In diesem Zusammenhang bestimmt die Verfassung des Beobachters die Qualität der Aufnahme. Z.B. werden Themen, die ihn nicht persönlich betreffen nach seinen Möglichkeiten am besten empfangen. Hingegen wird alles was ihn emotional berührt stark verzerrt oder überhaupt nicht empfangen.
In Anbetracht dessen, kann sogar eine vereidigte Aussage von einem komplett vertrauenswürdigen Beobachter nutzlos sein, weil keine Garantie gegeben werden kann, dass er weiß, womit er wirklich konfrontiert wurde. Ich merke, dass es sehr befremdlich wirken muss den Leser dieses Buches von dem Risiko, dass von dieser Art von Beobachter ausgeht zu warnen, weil ich ja selbst in die gleiche Kategorie falle, doch das ist deshalb, weil ich nicht will, dass mir nur einfach geglaubt wird, gerade weil ich ein paar Menschen kenne die einfach nur glauben. Wenn sie dieses Buch gelesen haben, wird ihnen klar sein was ich damit meine.
Das bedeutet nur, dass es logisch ist, die Glaubwürdig des Beobachters zu überprüfen. Durch ihre kosmische Isolation ignoriert die menschliche Zivilisation einige Bereiche und jemand der wirklich mit einer Super-Zivilisation, die sich über den materiellen Status hinaus entwickelt hat (die Minimalveraussetzung für interstellare Raumfahrt), kommuniziert und sie versteht, hat Zugriff zu Informationen die neu und logisch sind und überprüft werden können um zu überzeugen.
Wie ich schon gesagt habe, strebe ich nicht nach Glaubwürdigkeit,  sondern bitte meine Leser kritisch zu bleiben, gleichzeitig jedoch nicht zu vergessen, dass dieses Thema so komplex ist, dass man von mir nicht erwarten kann meine Geschichte fehlerfrei zu schreiben.
Der Inhalt dieses Buches besteht aus zwei Teilen; der erste Teil ist eine Beschreibung des Planeten Iarga und seiner Bewohner, um die Forderung nach einer Identifizierung zu erfüllen, was ein wesentlicher Bestandteil jedes Austausches zwischen intelligenten Rassen ist. Die Identität einer Rasse wird durch den Planeten und seine Geschichte bestimmt und muss deshalb erklärt werden.
Das Ziel des ersten Teils ist deshalb nur die reine Identifizierung der außerirdischen Rasse und er ist kein Versuch, Bilder von irdischen Idealen zu erzeugen was wir ihnen gleichtun sollten. Iarga ist jeder Hinsicht unterschiedlich. Der Planet uns seine Einwohner haben unterschiedliche Identität und Charakter und deshalb einen anderen Evolutionszyklus. Eine Unterschied besteht darin, dass Iagra fast komplett mit Wasser bedeckt ist. Die verfügbare Landfläche ist über zahlreiche Inseln verteilt mit einer Gesamtfläche, die nicht viel größer als Australien ist. Im Bezug auf unsere Standards ist das viel zu klein, um Milliarden von Einwohnern zu versorgen und unterzubringen, um das Ziel ihrer Schöpfung zu erreichen. Die extreme Effizienz ihrer Planung und Nahrungsproduktion wäre auf der Erde nutzlos und ihre Bevölkerungsdichte zwingt sie dazu, eine Art übersozialisierte Gemeinschaft zu bilden. Nur Wesen welche die Möglichkeit besitzen sich, kontinuierlich mental weiterzuentwickeln und all ihre Aggression eliminieren können haben eine Chance diese Perfektion auf solchen Planeten zu erreichen. Wir haben nicht solche Möglichkeiten, die Auswahl der Reinkarnationen existiert auf der Erde nicht. Hier wächst das Unkraut gemeinsam mit dem Korn bis zur Ernte. Trotz der gewaltigen Unterschiede kann eine erkennbare Ähnlichkeit in manchen Dingen festgestellt werden; soviel dass diese Wesen  als Menschen bezeichnet werden können, die sich an das Leben auf einer außerirdischen Welt angepasst haben. Ihre intellektuellen, emotionalen und charakterlichen Möglichkeiten entsprechen unseren und wenn wir in die selbe Situation kommen würden, würden wir uns ähnlich verhalten. Nach dem Lesen des 2. Teil des Buches wird das keine Überraschung mehr sein. Es wird klar erscheinen, dass diese Wesen nicht nur unsere kosmischen Brüdern und Schwestern sind, sondern sogar als Gegenstück unseres Bewusstsein angesehen werden können, mit dem wir eines Tages vereint werden.
Um die Einleitung zu vervollständigen kann die eigentliche Arbeit jetzt beginnen. Der Grund ihres Besuchs ist so ungewöhnlich, dass eine einleitende Erklärung notwendig ist. Die menschliche Rasse  lebst so lange in kompletter Isolation von anderen intelligenten Rassen, solange die so genannte „Transformationsphase“ anhält. Der Plan der Schöpfung fordert, dass wir, wie alle anderen den Transformationsprozess abschließen ungeachtet unseres Ursprungs und unserer Absichten. Dadurch erzeugen wir unsere individuelle Identität und haben gleichzeitig die Möglichkeit unsere göttlichen Talente zu entwickeln, indem wir unsere kreativen Kräfte erforschen und definieren und bis dahin fällt unsere Unsittlichkeit auf uns zurück. Da die Anzahl der möglichen Talente nicht unbegrenzt hoch ist wird die Zeit kommen, wo sich alle Menschen verwirklich haben werden. Wenn das passiert, wird die Transformationsphase durch bestimmte, äußere Eingriffe beendet, welche den Willen und die Oberherrschaft der menschlichen Rasse unterwerfen werden.
Der Plan der Schöpfung verbietet eine Einmischung in die Entwicklung einer ignoranten Rasse, was es notwendig macht nur Wissen auf der Erde zu sähen. Dieses Wissen scheint sehr umfassend zu sein zu Beginn die komplett wissenschaftlich verifizierbare Geschichte der Schöpfung, dann die Entstehung der Zeit, Materie und Energie aus dem Nichts; das Ziel der Schöpfung des Universums: Die Integration aller intelligenter Spezies in einem allumfassenden Bewusstsein, das weit über unserem Verständnis liegt. Das lässt uns einen Blick auf die wundervolle Zukunft die uns erwartet erhaschen. Zusätzlich wurde uns eine große Menge von Informationen in Bezug auf uns selbst, unseres Ursprungs, unserer Entwicklung unseres gegenwärtigen Transformationsprozesses der spirituellen Entwicklung nach dem Tode unseres Schöpfungsauftrages und unserer Zukunft gegeben. Der erste Punk ist am wichtigsten, denn nur wenn wir den Schöpfungsprozess verstehen, und im Speziellen die Entwicklung der Menschheit können, wir auch den Grund der Einmischung von außerhalb verstehen und akzeptieren, die in naher Zukunft stattfinden wird. Ohne diesem Wissen würden wir sie als nutzlos ansehen, und als unerwünscht empfinden. Später enthalten ihre Informationen eine allgemeine Beschreibung anderer intelligenter Rassen und ihrer unterschiedlichen Entwicklungszyklen, welche uns ermöglichen, den Weg unserer einzigartigen Position in der Mitte einer unglaublichen Anzahl von intelligenten Rassen abzuschätzen. Der fundamentale Grund für dieses Buch ist die Aufhebung der irdischen Isolation und die Ankündigung der Erfüllung der gesamten Menschheit. Der erste Auftrag wurde in Unwissenheit ausgeführt, der zweite wird in vollem Bewusstsein ausgeführt werden. Die einzige Frage, die noch offen bleibt, ist bis zu welchen Maß dieses Buch sein Ziel, die Erde aus der kosmischen Isolation zu befreien, erreicht. Diese Frage wird umso aufdringlicher, weil ich mein Wort gegeben habe niemals zu versuchen, die Existenz von Iarga zu beweisen, weil das die individuelle Freiheit der Menschheit beeinträchtigen würde. Ich habe mit diesem Problem viele Jahre gekämpft, bis es sich von selbst löste. Gerade deshalb sollte ich weiterhin auf eine direkte Antwort auf die Wahrhaftigkeit dieser Geschichte verzichten, da das gewaltige Ausmaß von menschlichen und außerirdischen Wissen das in diesem Buch enthalten ist jeden Zweifel schwinden lässt, und der Planet Iarga keine Erfindung, sondern Wirklichkeit ist.
Stefan Denaerde


TEIL 1 - Identifikation

Früher befand sich auf dieser Seite auch die Übersetzung der Kontaktgeschichte aus dem 1. Teil des Buches. Erst später wurde uns bekannt, dass dieser Teil aber bereits in Deutsch unter dem Buchtitel: "Menschen vom Planeten Jarga"
(Jarga ist kein Schreibfehler, es ist im deutschen Buch wirklich mit "J" geschrieben) veröffentlicht wurde. Aus diesem Grund haben wir die Übersetzung des 1. Teils nicht mehr weiter fortgesetzt.
Da es nicht unsere Absicht ist, weder einen unvollständigen Text zu veröffentlichen, noch diesem Buch in irgend einer Form Konkurrenz zu machen, möchten wir den interessierten Leser daher auf das deutsche Buch verweisen, siehe Buchliste.

Da es aber nur mehr als Antiquariat und selbst dann mitunter nur schwer zu bekommen ist, stellen wir auf Anfrage den bereits übersetzten Teil gerne zur Verfügung
.

TEIL 2 - Philosophie

Kapitel 1 - Der Ursprung

Die große Unwahrscheinlichkeit: Der Beweis von Gottes Existenz

Wie ich schon gesagt habe, ist das Ziel dieser Schilderung die Erde aus ihrer Isolation zu befreien. Isolation bedeutet nicht nur, das Ausbleiben des Kontaktes mit anderen intelligenten Wesen, sondern auch die Ignoranz gegenüber des Schöpfers und dem Ziel seiner Schöpfung.  Unsere Ignoranz in diesem Punkt ist ein wesentlicher Teil des großen Plans.
Die Vorstellung diese Isolation zur durchbrechen können wir nur erreichen, indem wir „gescheiter“ werden, damit die Verleugnung der Existenz Gottes von diesem Planeten verschwindet. Atheismus bedeutet in diesem Zusammenhang Ignoranz.
Mit diesem Grundgedanken diktierten sie mir das erste Kapitel als direkten oder indirekten Beweis, dass dieses Universum die allmächtige Manifestation eines unendlichen, nicht-personifizierten und kreativen Intellektes ist.
Zuerst mutete mir die bemerkenswerte Vorstellung Gottes Existenz beweisen zu können etwas kurios an und es fiel mir schwer es als das zu akzeptieren was es war. Später wurde mir klar, dass das eine Grundlegende Voraussetzung war, um die nachfolgenden Informationen überhaupt zu verstehen. Die Auflösung des Atheismus ist ein wichtiger Teil des Schöpfungsplans, weil sonst die Weiterentwicklung der Menschen bis zum jüngsten Tage behindert würde.
Ich bin sicher, dass viele Leute jetzt das Buch schließen und mich als Verrücken bezeichnen; ich würde an ihrer Stelle das selbe tun. Das hält mich aber nicht davor zurück, meine Leser aufrichtig davor zu warnen, dass das Ziel dieser Erzählung keinerlei Art von Manipulation darstellen soll.
Eine andere Frage ist, ob ich dieses Ziel erreichen kann ? Es kann von einem dahergelaufenen Segelanfänger nicht erwartet werden, einen wissenschaftlichen Beweis der Existenz Gottes zu formulieren, auch wenn ich Zugang zu allen relevanten Informationen habe.
Stellungnahmen von Experten haben bewiesen, dass mittels eines logischen Tests kein Beweis der Existenz Gottes möglich ist. Eine Ursache liegt darin begründet, dass die Schilderung gewisse unbewiesene Axiome enthält. Ich habe ihre Hilfe zur Füllung der Lücken zurückgewiesen, weil ich fühle, dass ich die Information in der reinsten Form, ohne persönliche Interpretationen wiedergeben muss. Es kann genau so gut sein, dass die Logik einer außerirdischen Rasse von unserer differiert.
Ich werde warten um zu sehen, ob ihre Prophezeiungen, dass unsere Wissenschaftler schnell auf die neuen Erkenntnisse der Struktur des nicht stofflichen Bewusstseins von Materie und Energie reagieren werden, korrekt sind. Wir stehen an der Schwelle, eine neue Reihe von Naturgesetzen zu entdecken, was weit reichende Konsequenzen nach sich ziehen wird.
Materie ist nämlich nichts anderes, als „Füllstoff“ der später beschriebenen „spirituellen Realität“. Das Wissen über diese Strukren führt zu einer außergewöhnlichen Macht, Materie und Energie,  sowie auch den menschlichen Verstand manipulieren zu können. Ein Nebeneffekt dieser Tatsache klärt die wahre Natur der Gravitation, die dann einfach zu neutralisieren ist. Damit kann man ein „UFO“ ähnliches Flugzeug bauen, dass von einem Antgravitationsvibrator angetrieben und mit Hilfe einer Bodenreflexion des Antigravitationsstrahls angetrieben wird. Diese Art von „Beweisen“ soll die Struktur des Materiebewusstseins demonstrieren um direkt die Existenz von Gott beweisen. Dieses Wissen enthält einen „Auslösemechanismus“, welcher aktiviert wird falls ich mit meiner Beweisführung versage, was dann dazu führt, dass einige Wissenschaftler oder Erfinder diese Geheimnisse entdecken werden, was ich für sehr wahrscheinlich halte. Die Würfel sind gefallen, es klingt alles viel zu fantastisch um wahr zu sein, wir werden jedoch in ein paar Jahren so weit sein; lasst euch überraschen.
Es verbleibt nur noch die Frage bis zu welchen Umfang dieser Beweis ein indirekter Beweis der Existenz Gottes sein wird.
Welche anderen Theorien bieten sich denn, um logisch all die Wunder zwischen Himmel und Erde erklären zu können, die aber nicht auf der Grundlage eines kreativen Intellekts basieren ? Sie sagen, dass es unmöglich ist andere Theorien zu finden. Für die Menschen scheint der Plan der Schöpfung eine komplette Unmöglichkeit darzustellen. Dieser Plan ist so komplex und genial, dass kein Mensch jemals auf diesen Gedanken gekommen wäre. Das Wissen darüber kann man nur direkt an der Quelle erlangen, denn niemand kann eine logische Alternative anbieten. Niemand kann abstreiten, dass ein allmächtiger Geist am Anfang stand. An diesem Punkt verschwinden die Bedenken und die Erörterung wird es später beweisen.
Mein Ratschlag an den Leser ist, die Frage nach dem Beweis zu ignorieren. Ihre Geschichte der Schöpfung ist nicht einfach zu verstehen, sie ist jedoch einleuchtend und klar strukturiert. Die Schilderung ist komplett und logisch für alle die sie kritisch und ohne Vorurteile lesen. Sie erzählt alles, sogar die tiefsten Geheimnisse des Universums, dabei ist die Wahrheit so schlicht und einfach, dass sie eigentlich gar keines Beweises bedarf.
Ich denke, dass es sich hier als nützlich erweist, mit einer kurzen Zusammenfassung unserer Konzepte über Größe und Ursprung des Universums zu beginnen. Größe und Ausdehnung sind gigantisch; außerhalb unserer Milchstraße, die zwei Milliarden Sterne enthält, können wir Milliarden von anderen Sternensystemen beobachten, die wiederum aus Milliarden von Sternen bestehen. Je besser unsere Teleskope werden, um so mehr Sterne entdecken wir und um so größer wird auch die Distanz in der wir die Sterne entdecken. Die Anzahl der Sterne muss also viel größer sein, als eine Milliarde mal einer Milliarde, es ist einfach kein Ende in Sicht. Der Raum den wir überblicken können, hat den Durchmesser von ungefähr 20 Milliarden Lichtjahren, wobei das Licht sich mit einer Geschwindigkeit von 300,000 km/sec bewegt. Die Größe des Universums ist so weit unterhalb der Möglichkeiten unseres Verständnisses, dass es befremdlich wirkt. Es erscheint lächerlich sich vorzustellen, dass das alles keinem Zweck dient.
An den Grenzen unserer optischen Beobachtung können wir Sternensysteme sehen, die sich mit unglaublichen Geschwindigkeiten mit bis zu der Hälfte der Lichtgeschwindigkeit von uns weg bewegen.
Das kann eigentlich nur bedeuten, dass wir in einem sich ausdehnenden Universum leben, welches bis zu einem Startpunkt zurückverfolgt werden kann, in dem sich sämtliche Materie in einem klar  definierten Bereich befand. Es kann angenommen werden, dass dort die Ausdehnung etwa vor 13 Milliarden Jahren mit einer urzeitlichen Explosion begann, mit dem Urknall. Gemäß dazu muss das Universum einen Anfang gehabt haben.
Ungeachtet der Richtigkeit dieser Theorie, bleibt es eine faszinierende Tatsache, dass wir zu den selben Schluss kommen, wenn wir das Alter der Sterne berechnen. Viele Astronomen und Wissenschaftler ziehen in Betracht, dass das Universum zu einem bestimmten Moment „entstand“.   Solange wir nicht wissen, wie dies passiert ist, können wir es nur als berechtigte Annahme akzeptieren.
Das GROSSE AXIOM.
Um wieder zur Sache zu kommen: Die Iargianische Schöpfungsgeschichte beginnt grob gesagt an diesem Punkt, dem Ursprung. Ihre Erläuterungen beruhen auf einem GROSSEM Axiom: Etwas kann NICHT aus dem Nichts erschaffen werden.
Das scheint zunächst einleuchtend logisch, jedoch bekommen wir ein Problem, wenn wie das Wort „Universum“ für etwas einsetzen. Wir haben keine andere Wahl als zuzugeben, dass es existiert, es wurde „erschaffen“.
Um ganz ehrlich zu sein, wirkt es für mich lächerlich zu akzeptieren, dass Annahme, dass die Materie schon immer existiert hat, falsch ist. Der Vollständigkeit halber muss ich hier den Beweis führen.
Dieser Beweis beginnt mit drei zusammenhängenden Argumenten:
  1. Eine unendliche Menge an Materie würde den Raum komplett ausfüllen, deshalb müssen Energie- und Materiemenge begrenzt sein.
  2. Wenn eine Eigenschaft von etwas begrenzt ist, dann müssen alle Eigenschaften endlich sein. Aus diesem Grunde ist Materie in allen Punkten begrenzt: Geschwindigkeit, Menge, Entfernung usw.
  3. Zeit als Gegenstück der Materie ist deshalb auch endlich, selbst wenn sie für immer andauern würde.
Die letzte Aussage bedarf näherer Erklärung. Zeit existiert aufgrund der Materie und wird definiert als Fortpflanzung der Vibration innerhalb des Kraftfeldes eines Atoms. (siehe Anhang)
Deshalb ist die Zeit an eine begrenze Geschwindigkeit gebunden, die Wiederholung endlicher Ereignisse, wie das Ticken einer Uhr. Ungeachtet dessen, wie viele Millionen Jahre eine Uhr weiter tickt ist das Ergebnis nie unendlich. In anderen Worten selbst das unendliche fortführen endlicher Ereignisse endet niemals in der Unendlichkeit. Selbst nach Millionen Jahren würde nicht eine Sekunde der Unendlichkeit vergangen sein. Unbegrenztes Andauern kann niemals unendlich werden. Aus diesen drei Argumenten schließen wir das Zeit, Materie und Energie einen Anfang hatten und deshalb „erschaffen“ wurden.
Was könnte wohl der Ursprung der gigantischen Menge an Materie und Energie sein, die in unserem Universum existiert ? Könnte es aus der Leere kommen ?
Die Antwort, die wir aus ihrem Standpunkt erhalten ist folgende:
Axiom: Etwas kann nie aus dem Nichts erschaffen werden.
Unterstellung: Das Universum wurde erschaffen.
Erste Schlussfolgerung: Die Schöpfung ist nicht mehr oder weniger als die Mutation von etwas das schon existiert hat.
Die Schlussfolgerung ist einfach und logisch, doch bedarf es kritischen Nachdenkens, weil wir dadurch die gleiche Logik und Einfachheit der Unwiderlegbarkeit der Existenz Gottes beweisen können.
Dieses Argument kann aufrechterhalten um zu beweisen, dass das „Nichts“ nie existiert hat und dass das „Bereits Existierend“ schon immer existiert hat.

Die Ewigkeit

Was können wir über das „Bereits Existierende“ vor der Schöpfung sagen ?
Zweite Aussage: Wenn irgendwann in der Vergangenheit das totale „Nichts“ existiert hat, würde es dauerhaft sein.
Unterstellung: Das totale „Nichts“ war nicht dauerhaft.
Zweite Schlussfolgerung: Das „Bereits Existierende“ hat schon immer existiert und ist in der Zeit unendlich; das totale „Nichts“ hat nie existiert.
Es scheint, dass das „Bereits Existierende“ das selbe ist wie das „Ewige“ es hat bereits immer existiert und wird immer weiter existieren, ohne Anfang und ohne Ende.
Die zweite Schlussfolgerung beweist nicht das Axiom, weil sie von ihm abgeleitet wurde. Der Beweis muss durch einen anderen Ansatz geführt werden, der nicht durch die Existenz des Universums begründet ist.
Die Ausgangsbasis von allem Existierenden ist daher unzerstörbar; sie altert und ändert sich nicht, sie ist absolut. In Zukunft wird das „Bereits Existierende“ als das ABSOLUTE bezeichnet.
Dritte Aussage: Das ABSOLUTE ist in der Zeit unendlich (siehe zweite Schlussfolgerung)
Unterstellung: Die Zeit kann nie unendlich sein, da sie einem endlichen Mechanismus zugrunde liegt.
Dritte Schlussfolgerung: Die Definition der Zeit in dem ABSOLUTEN unterscheidet sich von unserer Definition der Zeit.
Tatsächlich könnten wir das schon immer gewusst haben, weil das ABSOLUTE die Ausgangsform aller Existenz ist, somit auch der Zeit. In anderen Worten ist die Ewigkeit nicht die ewige Abfolge unserer Zeit, sondern eine ganz andere Art der Zeit.

Definition des Unendlichen.

Die Schlussfolgerung, dass das ABSOLUTE in unendlicher Zeit existiert führt ein Konzept der Unendlichkeit ein. Das führt uns zu dem Problem, dass viele Mensch so mit der mathematischen Bedeutung der Unendlichkeit vertraut sind, dass sie die größten Schwierigkeiten haben, im Sinne der ABSOLUTEN Unendlichkeit zu denken. Die letztgenannte ist eine reale Unendlichkeit, die Unendlichkeit des Seins oder DAS Wesen das jedes Bewusstsein, jede Intelligenz und Kreativität umgibt. In Anbetracht der Tatsache, dass die menschliche Wissenschaft ausschließlich die mathematische Abstraktion benutzt, wird dieser Ausdruck nur dann verwendet, wenn er mathematisch gerechtfertigt scheint.
  1. Eine fundamentale Eigenschaft des Unendlichen ist die Unteilbarkeit; Teilung bewirkt Endlichkeit.
  2. Um klarzustellen, dass die existierende Unendlichkeit eine Gesamtheit darstellt und deshalb auch das Endliche beinhaltet, können wir einen mathematischen Vergleich mit einer Reihe dieser Zahl verwenden. Sobald die Reihe unendlich ist, enthält sie jede andere Reihe einer endlichen Zahl, egal wie groß sie ist. Deshalb enthält das Unendliche alle möglichen Reihen. Dieses Argument stammt von der Grenzenlosigkeit des Unendlichen und ist deshalb nicht nur für Zahlenwerte gültig. Daraus folgt, dass die Unendlichkeit alle endlichen Möglichkeiten als unendliche Reihe einschließt.
  3. Die existierende Unendlichkeit ist unteilbar und enthält alle Möglichkeiten; deshalb ist sie EINE Unendlichkeit und nicht mehr.
  4. Mathematisch: Sobald die Potenz einer Zahl (durch die Reihe) unendlich wird werden alle Potenzen unendlich.
Existenziell: Sobald eine Möglichkeit oder eine Eigenschaft von etwas unendlich ist, dann sind alle Eigenschaften unendlich, weil es dann nämlich grenzenlos ist.
Viere Aussage: Wenn eine Eigenschaft von etwas unendlich ist, sind alle Eigenschaften unendlich und es ist unteilbar.
Unterstellung: Das ABSOLUTE existiert in unendlicher Zeit.
Vierte Schlussfolgerung: Deshalb ist das ABSOLUTE unendlich in allen Beziehungen und der unendliche Ursprung aller Existenz; Das ABSOLUTE ALLES.

Die Existenz unbegrenzter Möglichkeiten.

Sie argumentieren auch, dass das Universum nichts anderes als eine Mutation des unendlich ABSOLUTEN ist. Es kommt die Frage auf, ob diese Schöpfung die einzig mögliche Mutation des ABSOLUTEN ist ?
Fünfte Aussage: Das ABSOLUTE enthielt ALLE Möglichkeiten der Mutation, weil es unbegrenzt war.
Unterstellung: Das Universum ist nur EINE der vielen möglichen Erscheinungsformen des ABSOLUTEN.
Fünfte Schlussfolgerung: Die gegenwärtige Schöpfung ist daher nur EINE aus einer unbegrenzten Anzahl anderer Möglichkeiten. Das ABSOLUTE ist daher allmächtig und zu vielen anderen Schöpfungen fähig.
Jetzt wo die ALL-Mächtigkeit erwähnt wurde drängt sich die Frage auf, ob das ABSOLUTE als Schöpfer des Universums bezeichnet werden kann. Nach der Definition der Unendlichkeit wird diese Antwort einfach.
Sechste Aussage: Das ABSOLUTE besitzt ALLE Möglichkeiten, zumindest alle jetzt existierenden.
Unterstellung: Die Menschen besitzen alle Möglichkeiten des bewussten Denkens, der Intelligenz, der Persönlichkeit und Kreativität.
Sechste Schlussfolgerung: Das ABSOLUTE besaß ein unendliches, allumfassendes Bewusstsein mit unendlicher Intelligenz; eine unendliche Anzahl von Ego-Manifestationen und unendlicher allmächtiger, erschaffender Kraft gebunden an die unteilbare Einheit der Unendlichkeit, das unendliche allmächtige ALL-Bewusstsein, den Schöpfer.
Das erklärt die Existenz eines allmächtigen Schöpfers des Universums so deutlich als möglich.
Das Axiom bleibt annehmbar, aber unbewiesen; etwas kann nicht aus dem Nichts erschaffen werden. Erst wenn das ohne Zweifel demonstriert werden kann, können wir von einem Beweis sprechen.

Die Unendlichkeit des NICHTS

Siebente Aussage: Das ALL-Bewusstsein enthielt ALLE Möglichkeiten und war unteilbar.
Unterstellung: Das nicht Existierende oder das „Nichts“ ist auch eine Möglichkeit.
Siebente Schlussfolgerung: Dann wiederum besaß das ALL-Bewusstsein auch die Möglichkeit des NICHTS und das ALLES ist genauso das NICHTS. Dann müssen ALLES und NICHTS eine unteilbare Einheit sein.
Es ist klar, dass diese Schlussfolgerung uns zu einer Verwirrung führt wo wir in Gefahr geraten, unsere Auffassung von Ordnung und Logik verlieren. Begehen wir einen ernsthaften Denkfehler ? Kann man das NICHTS als unendlich bezeichnen ?
Ja natürlich. Das Nichts ist die komplette, grenzenlos dunkle Leere, die kein Ende hat es ist auch die einzige Ewigkeit, die wir und vorstellen, können; nichts, die endlose Leere, kein Wölkchen, kein Lichtschimmer, keine Bewegung, keine Alterung, keine Änderung; unteilbares Nichts.
Nichts womit man Zeit bewerten könnte. Kann Zeit in der kompletten Leere existieren ? Zeit ist Bewegung und ohne Bewegung kann es keine Zeit gehen, obwohl die Möglichkeit für Zeit existiert. Sobald eine kleine Bewegung passiert, wird die Zeit erschaffen. Deshalb ist der Unterschied zwischen unserer und der absoluten Zeit, dass das ALL-Bewusstsein nicht durch die Zeit begrenzt, zeit- und bewegungslos war, jedoch die Möglichkeit der Zeit enthielt.
In anderen Worten, das Nichts entspricht den Anforderungen des Absoluten, wie wir es definiert haben. Es ist in jeder Hinsicht unendlich und existiert in unendlicher Zeit. Das bestätigt die siebente Schlussfolgerung, welche klar erscheint.
Was nicht so klar erscheint ist die Erkenntnis, die wir durch diese Schlussfolgerung erhalten haben. Einerseits ist das ABSOLUTE ALLES, andererseits ist es NICHTS. Auf den ersten Blick eine unmögliche Schlussfolgerung, weil es bedeutet, dass die Schöpfung aus nichts entstand.
Wie kann DAS ALLES worunter auch unser Universum fällt gleichzeitig nichts sein ?
Das Hirnschmalz für diese Antwort wurde bereits aufgebracht. Das ganze ist nur möglich, wenn das ALLES aus puren Widersprüchen besteht oder anders betrachtet, aus widersprüchlichen Prinzipien zusammengesetzt ist, die das unversehrte NICHTS in Takt lassen. Diese Prinzipien können wie das Plus und Minus einer elektrischen Ladung oder der Nord und Südpol eines Magnets betrachtet werden. Z.B. muss unser Universum ein Gegenteil in Form eines zweiten Universums haben, dessen Materie exakt gegensätzlich polarisiert sein muss, die sogenannte Antimaterie, das „irgendwo“ existiert. Die Existenz von Parallelwelten wird im Anhang erklärt. Damit haben wir eine wichtige Einschränkung des ALLES entdeckt. Es ist sicherlich alles, aber nur unter der Voraussetzung dass immer exakte Gegenteile existieren, die zusammen Null ergeben. Jeder der mehr darüber nachdenkt, wird bald erkennen, dass das NICHTS die Oberhand in diesem Spiel der Möglichkeiten behält. Alles in dem ALL-Bewusstsein ist an das eiserne Gesetz des Kosmos gebunden, dass alles innerhalb von Gegenteilen existieren muss, sehr zur Freude des NICHTS.
Das Nichts ist dann der Ursprung der Unendlichkeit.
Mit dieser Schlussfolgerung beginnt sich das Puzzle zusammenzusetzen. Alles wird klar, wenn wir das ganze umdrehen und am Anfang beginnen, dem NICHTS.
Vor der Schöpfung existierte NICHTS. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das Wort etwas anders bedeutet, als wir üblicherweise in diesem Kontext denken, das ist auch der Grund, warum ich Großbuchstaben verwende. Das NICHTS ist unendlich und das Unendliche enthält das ALLES, sowie das ALL-Bewusstsein, aber nur solange es aus absoluten Widersprüchen besteht. Die Konsequenz drängt sich auf, dass die endlos dunkle Leere einen allmächtigen Intellekt enthält.
Die endlose Leere ist der Ursprung der Allmacht des ALL-Bewusstseins und das ist Macht des unendlichen Nichts.
Aussage:
  1. Vor der Schöpfung war das unendliche NICHTS.
  2. Das Unendliche enthielt offensichtlich alle Möglichkeiten, das ALLES.
  3. Das NICHTS kann nur aus gegensätzlichen Prinzipien oder aus Widersprüchen bestehen, die sich zu nichts (Null) addieren.
  4. Dann ist das NICHTS das ALLES, welches aus Widersprüchen zusammengesetzt ist.
  5. Das ALLES hatte die Möglichkeit das gegenwärtige Universum zu schöpfen, solange es aus Widersprüchen besteht, die die ursprüngliche Unendlichkeit des Nichts unverändert lassen.
Schlussfolgerung das totale Nichts im Axiom hat nie existiert und deshalb gilt das Axiom als bewiesen.

Das „WIRKLICH EXISTIERENDE“

Nun kommt die Frage auf bis zu welchen Grad es möglich wird die Widersprüche die sich zu Null addieren als etwas oder nichts zu bezeichnen. In diesem Hinblick können wir die erste Schlussfolgerung des Axioms erörtern und ihm aus eine andere Art begegnen.
Axiom: Etwas kann nie aus dem Nichts erschaffen werden.
Unterstellung: Das Universum existiert.
Schlussfolgerung: Dann ist der Sinn und Zweck des Universums nichts.
Dieser Schlussfolgerung ist völlig gültig, dass ALLES und das NICHTS sind identisch, aber das beeinflusst die erste Schlussfolgerung nicht. Das „Etwas“ im Axiom ist zweifellos Materie Zeit und Energie im Universum und das ist wiederum zweifellos die Mutation von etwas, das immer schon existiert hat.
In der letzten Schlussfolgerung ist unser Universum an ein Zeitsynchronisationsfeld mit einem zweiten Antiuniversum (siehe Anhang) gebunden und wird von einem Punkt der zeitlosen Unendlichkeit betrachtet. Von diesem Gesichtspunkt ist die gegenseitig ausgeglichene Schöpfung wirklich das NICHTS; aber für diejenigen, die in einem der beiden Universen leben ist das andere nicht relevant.
Für das ALL-Bewusstsein war diese Schöpfung nicht mehr als eine Mutation des absoluten gegenseitig ausgleichenden Prinzips, eine Mutation des NICHTS, weil das Alles war das NICHTS, dass nicht „wirklich Existierende“.
Absolute Gegensätze waren und bleiben NICHTS. Nur wenn die Widersprüche aufgelöst und nicht aneinander gebunden sind,  sowie die entgegensetzten Pole eines Magnets, kann das NICHTS Real werden. Der Sinn und Zweck der Schöpfung ist die Aufhebung der vielen Widersprüche durch welche das „WIRKLICH EXISTIERENDE“ manifestiert wird. Das Axiom der Schöpfung ist deshalb anders, weil es von dem ALL-Bewusstsein betrachtet wird; ETWAS kann von NICHTS erschaffen werden. Das bedeutet genau selbe als dass das „WIRKLICH EXISTIERENDE“ aus dem Alles erschaffen werden kann. Null und Unendlich sind immer das selbe.
Diesen Zusätzen kann der Beweis der Gottesexistenz demonstriert werden. Es ist wahr, dass der allmächtige Schöpfer des Universums sich in den „WIRKLICH EXISTIERENDEN“ GOTT verwandelt hat, mit dem wichtigen Hinweis, dass GOTT die pure Identität DES SCHÖPFERS hat.

Das meditierende Unendliche

Jetzt wird es interessant etwas über das Wesen des unendlichen ALL-Bewusstsein herauszufinden. Wie kommen wir mit dem Gedanken klar, dass das immerwährende ALLES eine allmächtiges Bewusstsein ist, welches zeitlos und unbeweglich in der unendlich dunklen Leere existiert. Das klingt nicht sehr reizvoll.
Kann ein solches Ding denken ? Es beinhaltet alle Möglichkeiten in ihrer ursprünglichen Form, auch die Gedanken. Wie können wir uns das vorstellen.
Die Antwort, die uns die Logik vorschreibt ist sonnenklar. Ein Gedanke ist Reduktion, Kombination und Veränderung, weil er neue Gedanken zu den bereits bestehenden hinzufügt. Das Unendliche war unveränderlich, deshalb konnte es nicht denken. Eine unmögliche Schlussfolgerung in Zusammenhang mit einem kreativen Intellekt.
Können wir das in Einklang bringen ?
Wir können. Der Zuwachs von neuen Gedanken zum ALL-Bewusstsein war nicht möglich, weil ES schon alle Gedanken in einer unendlich gedachten Abfolgen enthielt. ES enthielt bereits alle Möglichkeiten und es konnten niemals neuen Möglichkeiten hinzugefügt werden. Das ALL-Bewusstsein konnte deshalb nicht denken.
Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg; Das ALL-Bewusstsein brauchte nicht zu denken ES war über den Gedanken weil ES alle Gedanken in allen Zeiten auch die zukünftigen wusste.
Wie kann eine endlicher Gedanke im Unendlichen existieren ?
Genauso wie eine endliche Zahl in einer unendlichen Reihe existieren kann. Der Fluss der Gedanken existierte kontinuierlich in allen Zeiten, durch eine unendliche Anzahl von Zeitrichtung von der Vergangenheit in die Zukunft mit unendlicher Zeitgeschwindigkeit.
Die vorige Ausführung vereinfacht die Beschreibung des Unendlichen, indem sie eine stillstehende Zeit annimmt, ohne die Tatsache zu berücksichtigen, dass die Zeit nur dann stillstehen kann, wenn sich gegensätzlich Zeitgeschwindigkeiten und Richtungen aufheben. Im Unendlichen bewegte sich die Zeit mit unendlicher Geschwindigkeit in allen möglichen Richtungen von der Vergangenheit in die Zukunft und umgekehrt. Alle Zeiten existieren gleichzeitig. Vergleichbar mit einem Gewicht am Ende einer Schnur, das rotiert wird. Wenn dieses Gewicht (theoretisch) unendliche Geschwindigkeit erreichen würde, wäre es an allen Punkten der Kreislinie zugleich. An jedem Punkt wäre das Gewicht immer gegenwärtig. Das symbolisiert den unendlichen Fluss der Gedanken, welcher in jedem Moment fortwährend existiert. Man kann sich der unendlichen Zeit auf zwei Arten annähern, nämlich, von Null, der unbeweglichen „Nicht-Zeit“ und von Unendlich der beweglichen „All-Zeit“, wobei die resultierende Zeitgeschwindigkeit Null ist, verursacht durch die puren Gegensätze dieser All-Zeit, welche tatsächlich omnidirektional und omnipresent ist weshalb wir sie als „Omni-Zeit“ (Ewigkeit) bezeichnen. Jede Eigenschaft dieses ALL-Bewusstseins muss auf diese Weise als unendlich betrachtet werden, wobei jeder Gedanke immerwährend existierte, fest an die unendliche Zeitgeschwindigkeit gebunden. Darum existierten unzerstörbar alle Gedanken in allen möglichen Zukünften, weil sie ja bereits „in der Zukunft“ existiert haben.
Um alle Eigenschaften des ALL-Bewusstseins abzudecken, wird es um das Gesetz der Konservierung des Wissens erweitert. Dieses Gesetz hat schon immer existiert. Durch die Unzerstörbarkeit aller Gedanken hat das ALL-Bewusstsein ein unfehlbares Speichersystem, das unendliche, unveränderliche und perfekte Wissen. Es wusste alle Veränderungen aller Möglichkeiten zu jeder Zeit mit allen möglichen Konsequenzen. Es hatte unendliche Intelligenz, weil ES bereits alle Antworten auf jede mögliche Frage kannte.

Auch jeder Mensch war bekannt

Das ALL-Bewusstsein wusste alle Gedanken zu jeder Zeit, also auch in unserer Zeit. Das heißt jeder  noch so einfachste menschliche Gedanke war auch bereits bekannt. Das Argument klingt simpel, doch die Antwort scheint unfassbar.
Daraus folgt, dass jeder Mensch und auch jeder Schritt bekannt war und das Zufall nicht existiert, zumindest nicht für das ALL-Bewusstsein. Andererseits klingt es einleuchtend, dass der Schöpfer der Zeit bereits die Zukunft kannte. Zeit existiert durch Gegensätze und ist das nicht wirklich Existierende. (siehe Anhang) Weiters klingt es logisch, dass die All-Macht (die Macht von ALLES)und das All-Wissen (Wissen des ALLES) zusammen gehören. Ein allmächtiges Bewusstsein weiß offensichtlich was ES weiß.
Zu der selben Schluss kommen wir in Bezug auf unsere eigene Identität. Das ALL-Bewusstsein enthielt ALLE Möglichkeiten der Ich-Identitäten, die an das Gesetz des Unendlichen zur Einheit gebunden waren, ewig existierten und unzerstörbar waren.
Es kommt die Frage auf, ob unter ALLE auch die menschlichen Identitäten fallen ? Warum nicht ? Es war nur ein ALL-Bewusstsein, dass alle Identitäten beinhaltete. Das jetzige menschliche Ego kann eigentlich nur eine Mutation von etwas sein, dass bereits existiert hat. Die ursprüngliche Form unseres Bewusstsein und unseres Egos war bereits ein Teil des All-Bewusstseins und hat immer schon existiert und ist und zerstörbar. Der Göttliche Kern unseres Egos nahm an der allmächtigen Schöpfung teil, die unser Universum ins Dasein bracht. Das macht uns zu unwissenden Göttern welche das perfekte Wissen hatten doch die Auslöschung unserer Erinnerungen ist so vollständig, dass unser „Gewissen“ kein tatsächliches Wissen hat.
Diese Schlussfolgerung gibt Hoffnung. Wenn wir nicht als Beobachter am Schöpfungsprozess teilnehmen, sondern ein wichtiger Teil des kreativen Bewusstseins der kreativen Einheit sind dann ist es unmöglich, dass wir ein zweckloses Leben führen. Auf der anderen Seite muss unsere Existenz einen wichtigen Sinn haben, aber genauso Risiken beinhalten. Keine Freiheit ohne Risiken.

Ein undefiniertes Bewusstsein

Von dieser skizzierenden Beschreibung des Nichts erscheint jetzt eine eindrucksvolle Silhouette von der endlos dunklen Leere. Ein unendliches Bewusstsein, dass dass zu jeder Art der Schöpfung fähig ist. ES könnte aus einer unbegrenzten Anzahl von Möglichkeiten auswählen was immer ES will, das passiert. ES beinhaltet SICH selbst, zehntausende Möglichkeiten von Schöpfungen, die unserer gleichen, mit all den Gedanken, Wissen und Erfahrungen, die ihnen inne wohnen. ES konnte durch alle Zeiten sehen, wusste jede mögliche Zukunft und kannte jedes Wesen in jedem Detail.
Die ALL-Wissenheit ist unbegreiflich. Die Vollständigkeit ist der beeindruckendste Aspekt dieser Existenz, jedoch sind die Aspekte der Unendlichkeit einfacher zu begründen. Das kommt von der Unendlichkeit der Zeit in welcher endliche Werte unbestimmt existieren, fortbestehend in der ewigen und unzerstörbaren OMNI-Zeit. Durch diesen Umstand, wird das Endliche unendlich, die Voraussetzung für eine Existenz im NICHTS neben der Bedingung der Gegensätze.
Das ALL-Bewusstsein war unbegrenzt in seinen Möglichkeit, darum war es UNDEFINIERT. ALLES war nur eine Hypothese mit unendlicher Wahrscheinlichkeit. Es war und es war nicht. Und doch war es unwiderlegbare Realität, woraus das Universum erschaffen wurde, aber es war nicht, weil es sich noch nie auf irgendeine Art Manifestiert hatte. Die Entscheidung wurde noch nicht getroffen, nur das Bewusstsein WAR. Es war nicht an die Zeit gebunden und deshalb hatte die Zeit keine Bedeutung. Es war in seinen Möglichkeiten der Identität uneingeschränkt entsprechend hatte das Ego keine Bedeutung. Der Charakter und die Natur waren genauso undefiniert.
Der Geist, die Intelligenz und das Wissen waren definiert. Der Geist der ALL-Wissenheit war perfekt, jedoch war das Wesen bis jetzt noch nicht definiert. Dadurch war festgelegt, WER den Geist benutzen würde. Was war das ALL-Bewusstsein vor der Mutation ?
Es war niemand ! Dadurch hatte das NICHTS schreckliche Möglichkeiten mit nicht abschätzbaren Risiken. ES könnte das am meisten liebende, noble und attraktive oder aber auch das grausamste, hässlichste Monster sein, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft. Dieses Bewusstsein existierte gegensätzlich, beide Resultate waren möglich. Die Möglichkeiten waren unlimitiert. Was würde also aus der unendlich dunklen Leere auftauchen und mit welchem Ziel ?

Ein temporäres Universum

Nach diesem Exkurs der grundlegenden Bedingungen können wir vorsichtig mit der Schöpfungsgeschichte beginnen. Aus irgend einem Grund unterzog sich das ALL-Bewusstsein einer wundersamen Änderung, die wir nun als Schöpfung wahrnehmen können. Der folgende Teil dieses Kapitels liefert eine kurze Beschreibung der Verfahren die notwendig für diese Veränderung waren.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Veränderungen des Bewusstseins und der Anhang erklärt die physikalischen Aspekte der Schöpfungsmechanismen mit einer Beschreibung des unendlich starken, dreidimensionalen Vibrationsfelds, dem kosmischen Trägerfeld.
Die Unendlichkeit des ALL-Bewusststeins war ein großes Problem der Schöpfung, wenigstens für uns, um es zu verstehen. Da ist nichts womit man beginnen könnte. Es ist unveränderlich, unteilbar unendlich unzerstörbar; nichts kann hinzugefügt werden, nichts kann Existieren usw. Es IST einfach unbeweglich schwerfällig und unnachgiebig. Es ist die ewige, unveränderliche Hypothese mit unendlicher Wahrscheinlichkeit. Wie war es möglich, dass sich dies jemals ändern würde ?
Aussage: Das Unendliche ist unveränderbar, nur das endliche ist änderbar.
Unterstellung: Die Veränderung passierte.
Schlussfolgerung: Da muss die Unendlichkeit aufgehoben oder blockiert worden sein; eine Möglichkeit, die schon immer existiert. Nun stoßen wir auf das Konzept der „Begrenzung“ oder die Limitierung des Unendlichen. Ich habe bereits erklärt, dass der „gemeinsame Umstand“ für die Existenz von begrenzten Werten in der Unendlichkeit der Zeit und deren Unbestimmbarkeit in der Unendlichkeit gesehen werden kann. Die Begrenzung wurde als erstes auf die Zeit angewandt. In diesem Buch wird das Phänomen der Schöpfung immer als Begrenzung der Zeit betrachtet, obwohl es möglicherweise anders erklärt werden könnte. Sobald ein Merkmal von etwas endlich wird, werden alle Eigenschaften endlich, deshalb ist es nicht notwendig, mehr als eine zur Erklärung zu verwenden. Die Begrenzung der unendlichen Zeitgeschwindigkeit und -richtung war genug, um das komplette ALL-Bewusstsein zu beschränken.
Das Problem mit der endlichen Zeit ist dass sie nicht von sich heraus existieren kann. Zeit ist ein Fortschreiten der Vibration des Kraftfeldes eines Atoms und eine Folge der Materie. Trägheit erzeugt endliche Zeit. Materie und Energie müssen existieren, um das unendliche Nichts zu beschränken und genau in dem Moment wurden die Dimensionen von Zeit und Raum Wirklichkeit. Es scheint so, dass die Schöpfung der Materie nur notwendig war, um das Unendliche einzuschränken, um es zu verändern, und das war wiederum notwendig für die Schöpfung des wirklich Existierenden in der Zukunft. (Die Lösung der Widersprüche)
Das ist präzise der Sinn der Erschaffung der Materie. Sie ist ein vorübergehendes Mittel für die Erschaffung des wirklich Existierenden. Jetzt können wir den Schöpfungsprozess in zwei verschiedene Handlungen gliedern; die Auflösung des Unveränderlichen und die wirkliche Veränderung.

Die Begrenzung

In diesem Kapitel werden wir nur die Prinzipien der Begrenzung erläutern; die Funktion dieser Prinzipien wird gemeinsam mit anderen Dingen, wie die Zeitsynchronisation im Anhang erklärt.
  1. Die Begrenzung entstand durch die Schöpfung von Materie und Energie.
  2. Das Unendliche war unteilbar, es war deshalb unmöglich auch nur einen Tail des ALL-Bewusstseins zu beschränken, es musste komplett sein.
  3. Das Unendliche war zeitlos, es konnte temporäre nicht beschränkt werden. Es musste daher für immer sein. Es war deshalb unmöglich, die Begrenzung zu synchronisieren.
Schlussfolgerung: Die Beschränkung des ALL-Bewusstseins war einzigartig, gänzlich und unwiederbringlich.
Gut machen wir den nächsten Schritt. Wie funktioniert das Prinzip der Begrenzung ? Wie und von wem kann das Unendliche begrenzt werden ? Ein zweckdienlicheres Beispiel dürfte die Materie erklären. Stelle dir ein Objekt vor, dass sich mit unendlicher Geschwindigkeit bewegt. Die Physik zeigt uns, dass es mit keinem auch noch so hohen Aufwand möglich ist, dass Objekt abzubremsen. Seine Geschwindigkeit wird immer unendlich sein. Nur wenn es mit unendlicher Kraft abgebremst wird, kann eine endliche Geschwindigkeit daraus resultieren.
Der Bremsvorgang würde einen gigantischen Energiebetrag erzeugen. Das Abbremsen der unendlichen Zeitgeschwindigkeit des ALLES erzeugte einen gigantischen Energiebetrag, dieses Beispiel bringt uns zu folgender Lösung.
  1. Das Unendliche (unendliche Geschwindigkeit) kann nur mit etwas anderem Unendlichen (unendliche Kraft) begrenzt werden.
  2. Da nur das eine Unendliche Existierte könnte es nur durch sich selbst begrenzt werden. Daraus folgt, dass das andere Unendliche aus dem ersten hervorkommen muss, jedoch nicht davon Teil sein darf, sonst könnte es niemals „das andere“ sein.
  3. Die Möglichkeit dieser anderen Unendlichkeit muss im ALL-Bewusstsein (unveränderlich) existiert haben, was bedeutet, dass es in Form von Gegensätzen auftrat. Dann hat sich das gegensätzliche ALL-Bewusstsein selbst begrenzt durch eine entgegenwirkende unendliche Macht oder ein Kraftfeld. (siehe Anhang: Das kosmische Trägerfeld der Materie)
  4. Die Begrenzung trat ein, weil die Unendlichkeit des ALL-Bewusstseins sich selbst in eine andere Unendlichkeit des begrenzenden Kraftfeldes transferierte wobei aber zwei Unendlichkeiten niemals gemeinsam existieren können, genauso wie gar keine. (unzerstörbar) Eine Umwandlung der Unendlichkeit muss dann stattgefunden haben als plötzlich Materie und Energie zusammen mit Zeit- und Raumdimensionen in Erscheinung traten.
  5. Die Energie entstand aus der Begrenzung und kann deshalb als Begrenzungsenergie bezeichnet werden.
Der Kernpunkt des Ganzen ist das die andere Unendlichkeit die Unendlichkeit des ALLES begrenzt hat. Sie kann nicht Teil des ersten Unendlichen sein, weil sie sonst mit der ersten begrenzt würde und so nicht länger unendlich wäre. Das war aber unmöglich, weil die Unendlichkeit ursächlich und unzerstörbar war. (und durch alle Zeiten existiert hat)

Die Ursache der Begrenzung

Diese andere Unendlichkeit kann auf andere Weise erörtert werden. Die blitzartige Schöpfung war eine notwendige Bedingung um die Veränderung des ALL-Bewusstseins zu erreichen. Die wirkliche Veränderung stand noch bevor, die Notwendigkeit nach der Begrenzung. Das Ziel der Schöpfung muss dann etwas Endliches und Begrenztes sein.
Die Schlussfolgerung ist einfach; wenn das Ziel endlich ist, könnte es nicht im Unendlichen existieren und muss ETWAS neues sein. Das scheint eine unnötige Schlussfolgerung; es wäre vermessen, sich vorzustellen, dass diese Schöpfung nur eine Widerholung von etwas bereits Bestehenden wäre aber auf der anderen Seite wäre etwas Neues eine Verletzung der Unveränderbarkeit. Wie kann dann etwas neues in der Unendlichkeit existieren ? Die Antwort ist einfach. Das Unendliche enthielt alles, jede mögliche (auch die für uns unmöglichen) Mutationen von allem; und deshalb muss es zu vielen unterschiedlichen Schöpfungen, jede mit etwas neuem, das notwendigerweise nicht im Unendlichen existierte, fähig sein. Welche Bedingungen wurden dem Ziel dieser Schöpfung auferlegt ?
Das unendliche Alles war aus Widersprüchen zusammengesetzt, welche die essentielle Unendlichkeit des NICHTS in Takt ließen. Zusammen sind alle Möglichkeiten NICHTS oder nicht wirklich existent. War dort dann keine einzige Möglichkeit die wirklich existiert hat ? Sicherlich eine Sache hat wirklich existiert und das war das NICHTS, die grundlegende und dominante Eigenschaft des ALLES, welche die Widersprüche blockiert hat. Durch die Unveränderbarkeit des Nichts hatte das WIRKLICH EXISTIERENDE keine Chance sich zu manifestieren. Nur die Manifestation von einer der existierenden Möglichkeiten WIRKLICH zu EXISTIEREN könnte die Unveränderbarkeit des Nichts aufheben. Andererseits haben wir die Tatsache, dass ETWAS nicht in der Unendlichkeit existieren könnte, weil es an die Zeit und Grenzen gebunden ist.
Es scheint so, dass wir Fehlerfrei demonstriert haben, dass die Schöpfung unmöglich ist. Die Argumentation ist perfekt, doch die Schlussfolgerung die zu einer Unmöglichkeit führt ist falsch.
  1. Der Zweck ETWAS, die Realität, zu erschaffen war der Wille des ALL-Bewusstseins aber es ist kein Wunsch mit unberechenbaren Konsequenzen, wie wir ihn kennen.
  2. Das allmächtige, intelligente Ziel des ALLES: Das Wort erschuf die Zeit und bestimmte damit alle zukünftigen Ereignisse, einschließlich dem Ziel.
Schlussfolgerung: Das allmächtige Wort enthielt das Ziel der Schöpfung in sich und war das Gegenteil des NICHTS. Das Wort war Realität, etwas das die Zeit im Moment der Begrenzung erschuf, dadurch wurde das ETWAS bestimmt. Die Zeit spielt keine Rolle im Unendlichen, es ist aus Widersprüchen zusammengesetzt und existiert nicht wirklich. In der King James Version der christlichen Bibel steht im Evangelium Johannes im ersten Kapitel „Am Anfang war das Wort“ (und nicht mehr).

Das Wort

Das Ziel der Schöpfung war einzigartig und unwiderruflich und war als solches wiederum unveränderlich. Das musste so sein, weil das Ziel die andere Unendlichkeit enthielt, die die erste begrenzte und die Gesetze der Unendlichkeit auch für die neue Unendlichkeit gültig sind. Sie ist wieder unveränderlich. Die Unveränderbarkeit des Ziels verursachte weitere Komplikationen, denn es musste nicht nur für das Unendliche, sondern auch für das Endliche gültig sein. In Wirklichkeit kann das reale Ziel nur der Endlichkeit entspringen. Das Alles hatte Bewusstseinswidersprüche in der Unendlichkeit erschaffen, die in der Endlichkeit miteinander in Einklang gebracht werden müssen.
Darum kann das Wort mit einem Computerprogramm verglichen werden, welches dazu bestimmt ist, einen Prozess zu regulieren und es muss deshalb für den kompletten Prozess gültig bleiben. Der Prozess und das Programm erfordern, dass die Kreativität des Programmierer vollendet ist, bevor der Prozess beginnt. (Schöpfung im Voraus)
Welche Widersprüche müssen widerrufen werden ? Auch diese der Zeit, Materie und Energie ?
Möglich, aber diese Frage ist unwichtig, denn Materie ist nur ein vergängliches Mittel zur Erschaffung der Zeit und deshalb ist sie veränderlich. Als die Schöpfung vollendet wurde wird die Materie hervorgerufene Zeit überflüssig. Z.B. erscheint die Materie endlich, aber das ist nicht der Punkt, es ergibt sich eine viel essentiellere Frage.
Wie kann er im Begriff sein etwas zu erschaffen, wenn der Schöpfer selbst nicht existiert ?
Es scheint vollständig logisch, dass nach der Selbst-Beschränkung die Selbst-Mutation des ursprünglichen All-Bewusstseins in ein wirklich existierendes Bewusstsein stattfand, welches nicht in Widersprüche gezwungen war. Kann irgend ein Zweifel daran bestehen, dass der erste Zweck der Schöpfung in der Selbst-Mutation des Schöpfers bestand, so dass er sagen kann „ICH BIN“ ?
Diese Macht um das zu verändern, die notwendig für die Erschaffung des Ziels ist, ist eine selbst mutierende Macht eines Bewusstseins, dass nicht im Unendlichen existieren kann, sondern nur im Endlichen. Wenn diese kreative Macht nicht im Unendlichen existieren könnte, müsste das Ziel den Wunsch haben in dieser Form der Kreativität zu beginnen. Weil kein Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft im Unendlichen existiert, können wir das Wort „beginnen“ weglassen.
Der allmächtige Wille, der das Universum erschaffen hat muss also unendliche sein und aus Widersprüchen bestehen. Weiters ist die Kreativität die Macht etwas aus einem bestimmten Grund  zu verändern. Zuerst das Ziel, dann der Wille und dann die Aktion. Das selbe gilt für die Kreativität der Unendlichkeit, zuerst kam das Ziel und das veranlasste den allmächtigen Willen, dass er sich selbst in Widersprüchen manifestiere. Der Wunsch nach einer bestimmten Art von Kreativität war die  neue Unendlichkeit, welche die alte Unendlichkeit beschränkte. Seit dem ist der Wille unwiderruflich unveränderlich und unendlich; aber er erschafft das Endliche.
Weil der unendliche Wille aus Widersprüchen bestehen muss und er ohne sie nicht auskommen kann ist ES der Schöpfer des wirklich Existierenden aber ES ist nicht das wirklich Existierende für alle Ewigkeit. Es ist die neue unendlich kreative Macht durch welche das Ziel verwirklicht wird. Der Wille ist das Mittel nicht das Ende.
„Am Anfang war das Wort“ und nur das Wort.


Kapitel 2 - Das ungebundene absolut Gebundene


Das ursprünglich ungebundene Absolute, ALL-Identität

Die Unvorhersagbarkeit des ALL-Bewusstseins wurde unter anderem auch durch die Tatsache, dass ES ALLE Identitäten zu einer Einheit verbindet, verursacht. Welche Art der Identität könnte in der dunklen einsamen Leere existieren ? War es etwas, das unserem Ego gleicht ? Es muss so etwas gewesen sein, weil sich unser Ego daraus entwickelt hat.
Die Charakteristiken unseres Egos (unser ICH BIN) sind: die Erkenntnis unserer einzigartigen Identität (Ursprung und Geschichte), das Gefühl der Selbstachtung (die ABSICHT) und der Wille zur Selbstdarstellung (die IDIVIDUELLE MANIFESTATION). Die ursprüngliche Form eines Egos (eines ich bin) vor der Limitierung will ich als „Wesenheit“ bezeichnen.
Das ist allerdings komplizierter als das Unendliche; es war nicht nur der Wille zur Selbstdarstellung,  sondern der Wille auch wirklich zu existieren. Die absolute Wesenheit beinhaltete neben dem Ziel der Selbstachtung das Ziel einer anderen Schöpfung die gleich der gegenwärtigen ist, welche zur realen Existenz seines Egos führt. Darum ist eine absolute Wesenheit weit umfassender als unsere und der Vergleich unmöglich. Jede Wesenheit erhielt die Macht und die Kapazität für eine weitere Schöpfung, inklusive all dem Wissen, der Weisheit und den Fertigkeiten, die dazu nötig sind. Sie waren unvorstellbare Wesenheiten mit absoluten Charaktern, die das perfekte Wissen beherrschten, das wie eine persönliche Erinnerung erfahren wurde.
Das ALL-Bewusstsein muss deshalb als Bewusstsein mit einem Wissen und einem Willen betrachtet werden, jedoch mit sich verändernden Identitäten und einer allmächtigen Kraft zur Veränderung. Wenn Zeit und Sprache existiert hätten hätte jede Wesenheit die Möglichkeit zu sprechen, das hätte aber keinen Einfluss auf den Rat der Zehntausenden, weil alle Wesenheiten gleich waren (weil unendlich).
Zusätzlich zu dem existierte die Tatsache dass jede Absicht notwendigerweise aus Widersprüchen bestand und dass jede Wesenheit einen unzerstörbaren Charakterwiderspruch besaß (weil unendlich) und deshalb musste ein unendliches Polarisationsfeld existieren, das nicht eine Wesenheit brechen könnte.  Sie alle wollten etwas anderes, sie waren alle gleich und alle wollten dominieren, deshalb passierte nichts.
Das ist das Herz der Materie. Die Manifestation eines bestimmten Ziels kann nur dann geschehen, wenn sich alle anderen Wesenheiten selbst damit identifiziert hatten. In anderen Worten hätte unsere Schöpfung nicht eingeleitet werden können, wenn nur eine demokratische Mehrheit dominiert hätte. Es war eine einstimmige Entscheidung notwendig, weil EINE Wesenheit (welches unendlich ist) es verhindern hätte können.
Die Entscheidung war von gravierender Wichtigkeit. Es war nicht nur eine unwiderrufliche Entscheidung im Ziel der Schöpfung, sondern auch des Charakters und der Mentalität die ihnen  eigen waren. Eine andere Konsequenz dieser Einstimmigkeit war, das das Ziel dualistisch sein musste, weil alle entgegengestellten Wesenheiten sich auch damit identifizieren mussten. Das WORT war dualistisch.

Das Ziel der Schöpfung

Die neue kreative Macht die notwendig ist um das Ziel zu erschaffen wird als selbst mutierende Kraft eines Bewusstseins bezeichnet, das nur in der Endlichkeit existieren könnte und enthielt eine Macht, die auch Menschen besitzen.
Welche Kraft könnte das sein ?
Könnte LEBEN diese neue Kraft sein ? Hat das ALL-Bewusstsein vor der Limitierung gelebt ? War Leben die Kraft der Bewegung der Veränderung und der aktiven Manipulation, eine Möglichkeit oder Unmöglichkeit ? Es war eine Unmöglichkeit, das ALLES lebte nicht. Es war unbeweglich und Manipulation und Kreativität waren unmöglich. Es war die Welt des Geistes, der Allmacht und der Allwissenheit, der Gedanken, die Gedanken der Einsicht, der Weisheit und der Erfahrung doch  es lebte nicht. Ebenso ist das Leben nicht die neue Kraft nach der wir suchen, weil es nur bedeutet, kreativ zu werden. Nur das Leben kann kreativ sein. Doch das Leben ist nicht automatisch kreativ; ein Tier z.B. verändert sich selbst nicht und ist nicht kreativ. Wir sollten eine andere Kraft der Selbstmutation finden, die nicht im Unendlichen existieren konnte.
Die Kraft des Geistes kann verworfen werden, sie hat immer schon existiert. Was bleibt über, Emotionen vielleicht ? Genau, das einzig übrig bleibende ist Emotion, die Gefühle, die in uns aufsteigen können, welche wir Zuneigung und Abneigungen nennen. Das undefinierte Etwas, das uns vorschreibt, wen wir mögen und wen wir nicht mögen, was wir gerne tun, oder was uns langweilt. Die selbe Emotion ermöglicht es uns zu lieben und zu hassen. Jede Anziehung oder Abneigung entspringt aus dieser Fähigkeit zu lieben oder zu hassen. Darum sind die meisten Emotionen eine Mischung dieser zwei Extreme.
Ist es möglich, dass Liebe und Hass in der Unendlichkeit existierten (im Gegensatz zum Ziel) ?
Die Antwort ist nein. Das ALL-Bewusstsein war unteilbar eins. Es war ein Bewusststein mit einem Wissen und einer undefinierten Identität. Es existierte in der ungebundenen Leere, einsam und alleine. In dieser kompletten undurchdringlichen Isolation konnte es nicht lieben. Für Liebe genauso wie für Hass ist zumindestens ein Partner notwendig und mehr noch Liebe braucht eine Unterscheidung zwischen Egoismus und Altruismus und das UNENDLICHE kennt keine Unterscheidungen. Deshalb ist der unendliche Wille zu Liebe/Hass die neue Kraft die das ALLES gebunden hat und die Liebe/Hass Polarisation ist Gegenstand des Lebens.

Die absoluten Liebespolarisationen

Das Liebesziel das in der Unendlichkeit existiert hat muss aus zwei diametral, entgegengesetzten Ego-Möglichkeiten zusammengesetzt sein, die übereinstimmend den Gegensatz aller Dinge wollten. Wir kennen diese entgegengesetzten Formen der Liebe als Selbstliebe und Nächstenliebe oder Egoismus und Altruismus die intellektuellen Versionen dieser Liebespolarisationen werden als selbstsüchtig und selbstlos bezeichnet.
Das Problem mit diesen zwei absoluten (extremen) Ego-Möglichkeiten ist das weder der perfekte Altruist noch der perfekte Egoist auf Erden existieren kann und jede Beschreibung dieser Charaktere wird durch unsere Konzepte von ihnen beschränkt. Die Macht der Liebe kann am besten als Polarisation beschrieben und daher mit einem Magneten verglichen werden. Ein Pol ist der selbstlose Pol der Liebe sendet und der andere ist der eigennützige Pol, der Liebe empfängt.

Der perfekte Altruist

Sein extrovertierter Liebespol GIBT nur Liebe er will das Beste für jeden und er kann nur geben helfen und dienen und besitzt keine Spur Eigennützigkeit. Er beachtet sich selbst überhaupt nicht und ist nur daran interessiert, dass alle andern glücklich sind. Er strahlt Wärme aus und seine Kraft der Liebe ist so perfekt, dass er selbst seine Erzfeinde liebt und das macht ihn Schutzlos gegenüber deren Aggressionen. Der perfekte Altruist kann nur in einer geschützten Umgebung existieren.

Der perfekte Egoist

Er ist der introvertierte Liebespol der nur Liebe aufnimmt er liebt nur sich selbst und will nur dominieren, empfangen und besitzen. Man muss ihm bedingungslos gehorchen, er ist die Person an der Spitze und er hat absolute Macht. Er ist komplett kalt und kennt keine Form von Mitleid oder Mitgefühl mit anderen. Das Desaster des Egoismus ist, dass jeder die Kontrolle will, aber sie nur einer besitzen kann, wenn die „absolute Macht“ etabliert ist. Für alle anderen wird ihr Egoismus katastrophal, weil der große Meister auf absoluten Gehorsam besteht. Wenn das sein einziger Wunsch wäre, wäre das Leiden ertragbar, doch er verlangt auch noch, dass ihn jeder verehrt.
Auf den ersten Blick scheint das unmöglich zu sein; wer könnte jemals diesen Super-Egoisten mit nicht göttlichen Bewusstsein lieben, sicherlich keiner.
Die Antwort ist erschreckend; dieses allmächtige Wesen kann andere ZWINGEN es zu lieben. Das System arbeitet mit teuflischer Perfektion. Eine Bande von Individuen genauso schlimm wie es selbst, hilft ihm seine Opfer in übelster Art und Weise zu terrorisieren; er verweigert ihnen ihr Recht Egoisten zu sein. Es allein muss dominieren. Es bestraft ihre Verfehlungen ohne Gnade und läutert sie. Er verweigert ihnen alle Freiheiten und demütigt und quält sie bis sie zu willenlosen Sklaven werden und sie seine perversesten Befehle ausführen. Das ist nicht der zeitweilige Verlust der Willenskraft, die bei ständig gefolterten Opfern auf Erden beobachtet werden kann, sondern ein permanenter Verlust der Willenskraft, die zur zweiten Natur wird, als Ergebnis einer endlosen „Behandlung“ durch unsterbliche Wesen. Wenn alle eigennützigen Wünsche und Schulden heraus gefoltert wurden und die Verweigerung des Egos und die perfekte Selbstlosigkeit erreicht wurde wird ihre Mentalität so, dass sie nur mehr dem Wunsch ihres Meisters folgen und dann ihre Liebe eben diesen verabscheuenswürdigen Monster entgegenbringen. Wenn der Super-Egoist seine absolute Macht erreichen sollte würden alle lebenden Wesen verdammt zu endlosem Leiden ihr Stöhnen und der Ausdruck ihrer Verehrung würde die Hintergrundmusik zu seinem Vergnügen sein; der Gedanke alleine übersteigt das menschliche Verständnis.
Diese kurze Beschreibung hat zweierlei Gründe.
  1. Für diese abgeleitete Beschreibung der zwei extremen Liebescharaktere können wir die Schlussfolgerung ziehen, dass Liebe ihren Ursprung von Gegensätzen bezieht und dass beide Charaktere jede menschliche Vorstellung übersteigen. Weiters gibt es einen Eindruck des Mangels an Kompromissen in absoluten Charaktergegensätzen.
  2. Um dem Leser zu helfen, diesen schrecklichen Charakter zu verstehen den die Unendlichkeit notwendigerweise besaß, muss man darauf hinweisen, dass sie ALLE Möglichkeiten enthielt. Als das Alles ins Leben gerufen wurde, wurde ein schreckliches Risiko erschaffen, weil dieser Charakter sowie sein Gegenüber unzerstörbar waren, war ihm die perfekte Liebe schutzlos ausgeliefert.
Schlussfolgerung:
  1. Das Ziel der Schöpfung war die Liebe.
  2. Der Plan der Schöpfung musste so formuliert, dass der perfekte Egoist nicht unter der Kontrolle von seinem Gegenüber stand.
  3. Die neue unendliche Kraft, die das Alles beschränkte muss der unendliche Liebes-Willen sein, der aus den (dualistischen) Gegensätzen heraus existierte.
  4. Der Liebes-Willen fordert Aktion, Manipulation und Veränderung und deshalb ist der Liebes-Willen das Leben selbst.

Das Gesetz von der Konservierung der Talente

Nach diesem Überblick der Notwendigkeiten die den Schöpfungsprozess bestimmten ist nun die Zeit gekommen, zu bestimmen, wie die Schöpfung stattgefunden hatte. Wir setzten die Beschreibung der Ego-Struktur des Unendlichen fort; das beinhaltet eine multiple ungebundene und undefinierte Identität die notwendigerweise aus Gegensätzen heraus existiert und wir können sie als die ZEHNTAUSENDEN beschreiben.
Die Bedingung für die Beschränkung war die Einmütigkeit der ZEHNTAUSENDEN und das kam daher, weil sich alle selbst mit einem dualistischen Liebes-Ziel identifizierten. Deshalb wurde dieser Wille unendlich und das neue Unendliche war erschaffen, welches das ALL-Bewusstsein beschränkte. Dies trat durch die Transmutation des All-Bewusstseins in die Materie und durch die gleichzeitige Erschaffung der Zeit ein. Materie ist nicht mehr als das transmutierte (verfestigte) Bewusstsein, das den dualistischen Liebes-Willen besitzt. Seit dem kontrolliert der unendliche Liebes-Willen jede Identität, Materie und Energie.
Für den Moment werden wir uns mit dem Dualismus beschäftigen, was ist das genau ? Es ist möglich für uns, das zu verstehen, weil wir so einen dualistischen Liebes-Willen besitzen, auch wenn es ein veränderter und künstlicher Dualismus ist. Das bedeutet, wenn wir mit einer neutralen Polarisation beginnen, würden wir im Prinzip entweder in die Richtungen des Egoismus oder des Altruismus fallen.
Also war das absolute Ego nach der Begrenzung in seiner Natur, Kraft und seinen Talenten definiert, aber nicht in seinem Liebes-Willen. Der unendliche Liebes-Willen, der das ganze Universum unterstützt ist auch notwendigerweise unbestimmt; das Unendliche kann nur aus Gegensätzen heraus existieren. Die ursprünglichen Ego-Gegensätze (die Liebespole) die immer den Liebes-Willen besaßen spielten keine aktive Rolle im Identifikationsprozess, der zur Einmütigkeit führte. Die Zehntausenden identifizieren sich selbst mit beiden ihrer Liebes-Ziele zur selben Zeit und diese Liebespole waren nur das Fluidum durch welches sich die anderen jeweils ausdrücken konnten. Den erste Schritt machten die Zentausenden alleine, sie bestimmten was passieren würde. Der unendliche Liebes-Wille ist das Fluidum zwischen allen anderen Existenzen des Universums.
Wer waren diese Initiatoren der großen Veränderung, diese wirklichen Schöpfer ? Zusammengenommen waren sie all die anderen Mächte und Möglichkeiten des ALL-Bewusststeins. Sie waren immer noch Geist und noch nicht lebendig durch ihre Einmütigkeit ihres Ziels  formten sie das EGO des perfekten Wissens. ALL-Wissen ist ALL-Macht und tatsächlich war es der absolute Geist, der sich selbst manifestierte, in allmächtigem Ausdruck und initiierte den Urknall. Es war ein Ausdruck der durch pures Wissen motiviert wurde, weil Liebe noch nicht erschaffen war.
Deshalb übernahmen die Zehntausenden. Durch ihre Einmütigkeit ihres Liebes-Willens formten sie die spezifische Identität des absoluten Geistes und dies erschuf die Begrenzung; dies erschuf die Wandlungsfähigkeit, Teilbarkeit und die Möglichkeit der individuellen Manifestation und die Selbstdarstellung jeder Identität. In anderen Worten brachte der absolute Geist die Zehntausenden zum Leben, mittels der Limitation.
Ebenso hatten sie sich selbst mit dem Liebesziel identifiziert, ihre eigenen Ziele mit den zugehörigen Naturen, Mächten und Talenten waren absolut und unzerstörbar, deshalb behielt jedes Ego seine ursprüngliche Identität. Daraus folgt das Gesetz von der Konservierung der Talente.

Leben ist Reflexion

Der Moment der Begrenzung war ein unbeschreiblich großer Moment, aber nicht wegen der  blitzartige Erschaffung der Materie (kein Urknall), die überwältigende Manifestation und Demonstration einer allmächtigen Überlegenheit die über jeglichem menschlichen Verständnis liegt, sondern wegen der Erschaffung von Leben, der Komplex von Möglichkeiten, den  jedes Bewusstsein von diesem Moment an erhielt. Das wirklich Existierende konnte nur durch Leben entstehen, Materie war nur ein Hilfsmittel.
Die dominante Wichtigkeit des Lebens macht eine Erklärung dieses Phänomens notwendig. Die Unendlichkeit des Nichts wurde durch den unendlichen dualistischen Liebes-Willen ein für alle mal gebunden. Es wird nie mehr als eine unendliche Existenz geben und diese ist der Liebes-Willen. Dieser Willen ist deshalb all durchdringend. Die Manifestation des Liebes-Willen bestimmte und „füllte“ dieses Bewusstsein mit einer unendlich zwingenden Macht zu lieben; und wir können etwas dazu beitragen ob wir wollen oder nicht. Die absolute Einmütigkeit die dafür notwendig war, bedeutet, dass „jeder“ in der Tat lieben wollte und dass „Nirgends“ ein Bewusstsein existieren könnte, das nicht liebt. Eben durch diese Liebe (des Liebes-Willen) ist es unbestimmt, zwischen den beiden Extremen des Altruismus und des Egoismus und manchmal existiert eine Balance dazwischen (die sogenannte Nullpolarisation), welche temporär neutral scheint; grundsätzlich kann ein Bewusstsein das keinen Liebes-Willen besitzt nicht wieder existieren. Der Liebes-Wille ist deshalb All-Definierend, All-Durchdringend (zwingend) in kurz All-Kontrollierend.
Die nächste Frage bezieht sich auf die Art wie sich das Unendliche selbst manifestieren konnte. Das Unendliche ist zeitlos, unveränderlich und unbeweglich, wie kann es ein endliches Bewusstsein dazu zwingen zu lieben zu agieren und zu manipulieren.
Es existiert eine unüberwindliche Barriere zwischen dem Unendlichen und dem Endlichen. Sie sind zwei komplett unterschiedliche Existenzen. Das Unveränderliche kann sich selbst nicht im Veränderlichen manifestieren, außer indirekt und diese indirekte Manifestation kann als Resonanz oder Reflexion bezeichnet werden; wir werden das Wort „Reflexion“ benutzen. Das kann mit einem Radiosender und Empfänger vergleichen werden. Wenn der Radio den Sender empfängt, erwacht er zum Leben durch das Einstellen oder durch die Resonanz zum Sender. Wenn der Radio keine Sendungen mehr empfangen kann, weil er defekt ist, dann ist er „tod“.
So manifestiert sich der Liebes-Willen selbst als All-Durchdringende, immer präsente zwingende Kraft zu lieben. Das Leben ist nicht mehr als die Reflexion dieses Willens der aktiven Manipulation in einem passenden Organismus (Radioempfänger), weil dieser Wille unendlich und allmächtig ist, resultiert diese Reflexion in einer aktiven Kraft der Manipulation.
Was ist ein „passender Organismus“ ? Kurz, es ist ein lebender Körper einer Pflanze, eines Tieres oder eines Menschen und so wie das Radio muss der lebende Körper „in Betrieb“ sein und die Möglichkeit der Reflexion besitzen. Diese Eigenschaft zur Reflexion kommt durch eine bestimmte, harmonische Interaktion der Organe und Glieder zustande, genauso wie ein Radio Widerstände, Spulen und Transistoren verwendet.
Der Organismus bestimmt die Natur des Bewusstseins, der Körper eines Rotkehlchens enthält das Bewusstsein eines Rotkehlchens und nicht das eines Löwen. Jeder Körper kann deshalb mit einem Radio vergleichen werden, der auf einen bestimmten Sender eingestellt ist. Das Rotkehlchen gehört zu dem Bewusstsein der Sorte „Rotkehlchen“, der Löwe zum Bewusstsein der Sorte „Löwen“ und Menschen zu dem Bewusstsein der Sorte „Menschheit“.
Sowie das Radio, muss der Körper der lebenden Art aus Materie bestehen, ein unmaterielles Bewusstsein kann keine Lebensreflexion beinhalten. Der Grund dafür ist nicht schwer zu verstehen; im Moment der Begrenzung existierte nur das ALL-Bewusstsein, das Ergebnis dieser Zeitbegrenzung ist die zeiterschaffende Materie, welche nicht mehr als eine Veränderung des Bewusstseins ist. Atome bestehen aus Schwingungs- und Frequenzmanifestationen die genauso Reflexionen sind; Fernmanifestationen eines unendlich starken Kraftfeldes, das per Definition das selbe ist, wie das des begrenzenden Liebes-Willen. Hier kommen wir zu einem Unterschied zu dem vorher erwähnten Radioempfänger; im lebenden Organismus kann nicht nur der Organismus selbst mit einem Radio verglichen werden, denn jedes einzelne Atom ist eine Manifestation des einen Bewusstseins durch den Liebes-Willen. Atome sind deshalb das Baumaterial eines jeden zeitgebundenen Bewusstseins. Das Bewusstsein kommt zu einer bestimmten Form einer chemischen Zusammensetzung und zu einem Code vom materiellen Körper; in kurz durch eine bestimmte Menge von Materie. Materie ist verfestigtes Bewusstsein; alle Materie zusammen ist nicht mehr als das eine, gebundene ALL-Bewusstsein, das zum Bewusstsein des Schöpfers mutierte. Es hat immer noch exklusiv seine Identität.

Das allmächtige Materiebewusstsein

Die Schlussfolgerung, dass das Allbewusstsein sofort nach dem Urknall gebunden wurde, wirkt ziemlich befremdlich. Kommen wir zu einer rein materialistischen Schöpfungsgeschichte ? Für den Moment schaut es so aus.
Das ALL-Bewusstsein konnte sich nur einmal binden und dann total. Es konnte nicht einen Teil von sich selbst in ein Materiebewusstsein und einen anderen Teil in einem nicht materiellen Bewusstsein binden. Es war alles oder nichts. Wenn, nach der Bindung und Bewusstseinsmutation, sich die Materie per Definition bildete, konnte kein anderes Bewusstsein neben dem Materiebewusstsein existieren. Materie hat deshalb die Identität des Schöpfers und ist wahrlich eine Fernmanifestation von ihm und so hat das Materiebewusstsein die Allmacht des ALL-Bewusstseins. Hier kommen wir zu einer Menge von beachtenswerten Schlussfolgerungen. Zuerst, dass Materie die Identität des All-Bewusstseins enthält, inklusive dem Ego des perfekten Wissens, dem absoluten Geist. Das zu erkennen bedeutet, dass ER auch die Identität des Hauptziels besitzt, das Wort; das  Materiebewusstsein (und deshalb auch Materie) gehorcht einem all-bezwingenden System das dem vorher definiertem Ziel gehorcht. Das kann grob mit einem computerkontrolliertem Prozess vergleichen werden. Wir kennen dieses System als das all-regierende Gesetz der Natur, das „automatisch“ den Schöpfungsprozess kontrolliert.
Die zweite Schlussfolgerung ist, wenn nur Materie (am Anfang) Bewusstsein hatte dann wäre nur Materie fähig den Liebes-Willen zu reflektieren, denn nur Materie kann leben. Unser Leben ist also eine Reflexion des Liebes-Willens in der Materie unserer Körper; wenn jemand stirbt, verliert er seinen Körper, sein Leben und seinen Liebes-Willen einfach deshalb, weil er eine Menge von Materie verloren hat. Die Reflexion des Lebens und die Materie sind untrennbar aneinander gebunden.
Diese Schlussfolgerungen sind in kompletter Übereinstimmung mit Genesis 2,7: Und der große Schöpfer formt einen Menschen aus dem Staub auf dem Grunde und blies in seine Nasenlöcher den Atem des Lebens; und der Mann wurde eine lebendige Seele. Hier war also die Formung der Materie und dann die Reflexion.

Die einzigartige kreative Kraft der Liebe

Im ersten Kapitel stellten wir fest, dass das erste was passierte, die Schöpfung des wirklich existierenden Bewusstseins des Schöpfers war und um das zu vollbringen mussten die Widersprüche, aus denen es existierte in Einklang gebracht werden. Nur dann kann das Materiebewusstsein von sich selbst sagen: ICH BIN. Die einzige Kraft der Selbstmutation in ein Bewusstsein, dass Widersprüche in Einklang bringen kann, ist die Kraft zu lieben. Nur Liebe kann das wirklich Existierende erschaffen. Liebe ist so wichtig, dass die phantastische Schöpfung des Universums nur ein Mittel ist, um sie erhalten zu können. Die Tatsache, dass wir das Ziel der Schöpfung etwas enttäuschend empfingen kommt aus der Tatsache, dass wir etwas mehr der Nullpolarisation der Liebe besitzen und deshalb nicht den kleinsten Dunst einer Idee haben, was wirklich universelle Liebe ist. Unsere Anziehungs-/Abneigungsmuster der Liebe oder unsere Eigenliebe ist jetzt noch nicht wirklich in eine unverrückbare Entscheidung für das eine oder andere polarisiert. Diese Tatsache macht es für uns besser, sich Dingen von entgegengesetzter Ausrichtung zu nähern. Die Tatsache, dass das Ziel der Schöpfung Liebe ist, bedeutet, dass es etwas ganz besonderes sein muss.
Das einzigartige Schöpfungsprinzip der Liebe kann logisch erklärt werden. Wir wissen, dass die Gegensätze, die in Einklang gebracht werden mussten, sich von dem absoluten Charakter unterscheiden und sahen dass er unzerstörbar war, sie konnten nur durch Versöhnung besiegt werden. Die Versöhnung der absoluten Gegensätze ist nur möglich, wenn beide Persönlichkeiten die perfekte Liebe besitzen; das ist die extreme altruistische Liebes-Polarisation, die die komplette Verneinung des persönlichen Egos erreicht hat. Dann sind sie frei und nicht länger an die Gegensätze gebunden. Dann sind sie „WIRKLICH EXISTIEREND“ (frei !). Das ist die Befreiung und die Schöpfung des Liebesprinzips; nur das wirklich Existierende ist ein Bewusstsein, dass durch Liebe nicht länger an seine Gegensätze gebunden ist. Wirkliche Schöpfung ist die Selbst-Mutation des Bewusstseins durch Liebe. Selbst die ALL-Macht hat nicht die Möglichkeit dies zu tun. Sie kann die Liebeskraft sowie deren Umstände erschaffen, doch die wirkliche Liebe kann nur durch eine Persönlichkeit selbst (Selbstmutation) erschaffen werden. Die ALL-Macht kann nicht diese Selbstmutation (Selbst-Eroberung) erzwingen, weil erzwungene Liebe keine wirkliche Liebe ist und sicherlich nicht die perfekte Liebe.



Die Übersetzung des philosophischen Teils ist noch lange nicht abgeschlossen und wird in der nächsten Zeit immer wieder aktualisiert werden.

ANHANG 1 - Ein Analogiemodell

1 Einleitung

Dieser Anhang ist nicht Teil der Schöpfungsgeschichte welche im Kapitel 1 (Teil 2) in religiösen Ausdrücken erklärt wurde. Es ist ein anderer, ergänzender Denkansatz um die Existenz Gotts zu beweisen, unter Verwendung der Konzepte von Zeit, Materie und Energie. Diese Konzepte werden auch in der Physik verwendet. Das Problem, das nun auftritt, ist, dass der Autor die physikalischen Konzepte verwendet, ohne die wirkliche Bedeutung der Wörter zu verstehen, weil er kein Spezialist ist. Begriffe wie Atom, Atomfeld, Materie, etc. müssen alle innerhalb des Kontexts dieses Buches verstanden werden und sie haben keine direkte Verbindung mit den Begriffen, die in der modernen Wissenschaft verwendet werden. Besonders die Wörter "Materie" und "Atom" sind sehr verwirrend, weil der iargianische Autor die Existenz der Materie in drei Formen  kennt (und deren gegenteiligen Möglichkeiten als Antimaterie); das sind die Zeitmaterie, die Phasenmaterie {phasematter} und die Refelxionsmaterie {reflectionmatter} (diejenige, die wir in unserem Universum kennen), aber wegen seiner mangelnden Kenntnis der Physik gelingt es ihm nicht, diese Konzepte zu interpretieren. Er weiß nur, daß all diese Formen der Materie in Beziehung stehen mit einer oder keiner Richtung des Zeitausbreitung des Atoms, dessen Zeit grundsätzlich 3dimensional ist. Es kommt darauf an, in welcher Form diese Konfigurationen in unserem Universum existieren können.

Das Problem ist nun, eine Methode zu finden, welche die spirituelle oder esoterische Realität, das kosmische Zeitfeld, erklärt. Auf anderen Planeten wurde dieses Problem durch die Erklärung der Grundkonzepte der kosmischen einheitliche Feldtheorie gelöst. Die grundlegenden Wirkungsweisen dieses Konzepts können mittels eines mechanistischen Erklärungsmodells verstanden werden, welches das kosmische Zeitfeld sichtbar demonstriert.
In diesem Anhang wird die Erschaffung von Zeit aus dem NICHTS mit Hilfe eines Konzepts mehrerer Zeitdimensionen beschrieben. Die Erklärung, wie die Zeit erschaffen wurde, ist sehr schwierig, weil sie ein allumfassendes Trägerfeld von unendlicher Stärke zugrunde legt, dieses Konzept wird die kosmisch einheitliche Feldtheorie genannt. Bei der Definition dieses Begriffes muss man vorsichtig sein, weil diese Theorie sich grundlegend von der hier auf der Erde existierenden einheitlichen Feldtheorie unterscheidet. Unsere einheitliche Feldtheorie versucht, die vier Grundkräfte der Natur zu vereinigen, welche die elektromagnetische Kraft, die schwache und starke Wechselwirkung und die Gravitation sind. Die einheitliche Feldtheorie, die von den bedeutendsten Wissenschaftern akzeptiert wird, hat ihren Ursprung in der allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein, welche Materie und Energie in Begriffen von Raum und Zeit erklärt.
Das Problem ist nun eine Methode zu finden, welche die spirituelle oder esoterische Realität, das kosmische Zeitfeld, erklärt. Auf anderen Planeten wurde dieses Problem durch die Erklärung der Grundkonzepte der kosmischen einheitlichen Feldtheorie gelöst. Die grundlegenden Wirkungsweisen dieses Konzepts können mittels eines mechanistischen Erklärungsmodells verstanden werden, welches das kosmische Zeitfeld sichtbar demonstriert.
Warum befassen wir uns damit eine so schwierige Theorie zu beschreiben, die möglicherweise nur von wenigen Menschen voll erfasst werden wird ? Das interessiert den Autor nicht, er führt nur seinen Auftrag aus. Sein iarganischer Lehrer gab drei Motive für die Veröffentlichung der Konzepte dieser Theorie an:
  1. Die weitere Zusammenführung von Wissenschaft und Religion erfordert einen grundlegenden Beweis von der Existenz Gottes. Diese Erklärung kann der Beginn eines Austauschs zwischen diesen beiden sein.
  2. Bisher wurde in der Schöpfungsgeschichte die Begrenzung der Unendlichkeit eindeutig erklärt, nur das Funktionsprinzip wurde komplett vernachlässigt.
  3. Die kosmische einheitliche Feldtheorie, die in diesem Buch veröffentlicht wird, ist der einzig mögliche Beweis für die wahre Identität dieses Buches, indem sie einen weiteren Schritt zur zukünftigen Entwicklung der menschlichen Rasse beitragen wird.

2 Die physikalische Annäherung an das NICHTS

Ein Konzept der Physik ist, dass alle Atome und Energien aus Schwingungen und Wellenerscheinungen bestehen. Aus materieller Sicht wird jedes Atom oder jede Form von Energie durch Schwingung verursacht. Die naturwissenschaftliche Annäherung beschreibt das Nichts als einen Begriff von Schwingung und berührt nicht den spirituellen Aspekt und das Bewusstsein der Materie. Sie unterscheidet nicht zwischen dem "Nichts" und dem spirituellen "Kein-Ding" (das ALLES). Sie erkennt nur die materiellen Aspekte des Nichts an.
Wenn alles Schwingung oder Welle ist, dann ist es nicht notwendig, über Materie oder Energie zu sprechen, dann ist die Schöpfung grundsätzlich auf dem Begriff der Schwingung aufgebaut. Die ursprüngliche Schwingung (vor der Begrenzung) kann als unendlich in Bezug auf die Zeit beschrieben werden, unendlich in all ihren Erscheinungen und Möglichkeiten, unendlich in der Frequenz und Amplitude und existierend in allen Zeitrichtungen (Omni-Zeit). Unveränderlich, ewig, zeitlos und mächtig in Bezug auf alle begrenzten Schwingungen in jeder gebundenen Kraft. Dies ist die Definition des Allmächtigen (Gott).
In dieser Annäherung ist das Nichts einfacher zu verstehen. Vor der Schöpfung existierte eine unendliche, allmächtige Schwingung, aber eine Schwingung in jede Richtung und von unendlicher Frequenz und Amplitude ist keine Schwingung. Der scheinbare Widerspruch kann beseitigt werden, indem wir feststellen: Nur in dem Augenblick, als sich die unendliche Schwingung selbst durch eine Interferenz blockierte, wurden, wie in einem Blitz, alle begrenzten Wellen und Frequenzen geschaffen. Diese Situation ist der grundlegenden Sicht von der Schöpfung aus dem NICHTS im Kapitel 1 sehr nahe.
Das Nichts (hier) hat keine Gegenwirkung, aber im Gegensatz dazu kann sich die allmächtige Schwingung nur durch Gegenwirkung manifestieren, genauso wie das Unendlichkeit dem Nichts die Existenz erlaubt. Somit kann man feststellen, dass alle Schwingungen erzeugt wurden, weil das Nichts selbst durch einen Mechanismus gebunden wurde, der durch Intereferrenzauslöschung (von entgegenwirkenden Schwingungen) unendlicher Stärke, die unendlichen Möglichkeiten dieser Schwingungen blockiert hat. Dieses Universum kann nur als die Begrenzung des unbegrenzten Nichts betrachtet werden.

3 Die Begrenzung der allmächtigen unendlichen Schwingung, dem kosmische Zeitfeld

Eines der Grundprinzipien, auf denen der Mechanismus der Begrenzung beruht, ist: Sobald eine Eigenschaft einer Kraft (irgendeiner Kraft) von etwas begrenzt wird, dann werden alle Eigenschaften und Kräfte von diesem Etwas begrenzt. In der Unendlichkeit kann das Endliche nicht existieren. Um die allmächtige Schwingung zu begrenzen war es ausreichend, nur eine der vielleicht unendlich vielen Möglichkeiten zu binden. Denn wenn nur ein kleines Etwas im Nichts geschaffen würde, hätte sich das Nichts verändert und wäre unwiderruflich verschwunden, dann würde die gesamte Endlichkeit eine Tatsache werden. Oder, wenn nur das dreidimensional rotierende Zeitfeld eine Möglichkeit des urzeitlichen Atoms in der Unendlichkeit des Nichts wäre, dann wäre die Endlichkeit eine Tatsache. Dieses Atomfeld müsste ein Kraftfeld unendlicher Stärke sein, das Trägerfeld, um der allmächtigen Schwingung, dem kosmischen Zeitfeld, entgegenwirken zu können.

4 Die Schöpfung kann nur als Ergebnis eines Gleichgewichtes existieren

Eine der Funktionen des Trägerfeldes ist die Zeitsynchronisation, wodurch die kosmische Gegenwirkung und daher auch das Nichts existieren können. Materie und Energie können nicht alleine im Nichts existieren. Das Prinzip der Zeitsynchronisation ist gegeben durch:
  1. Zeit ist nur relativ, sie ist Bewegung oder Ausbreitung in Relation zu zumindest einer zweiten Bewegung von Zeit.
  2. Das kosmische Gesetz des Gleichgewichts schreibt vor, dass die zweite Zeit die erste Zeit ausgleichen muss. Somit kann Zeit nur in Relation zu einer exakt entgegen gerichteten zweiten Zeit existieren (die rückläufig in Beziehung zu unserer Zeit läuft).
  3. Zeit existiert nur durch die Anwesenheit von Atomen oder Materie. Dann kann rückwärts laufende Zeit nur durch Materie existieren, in der die Zeitausbreitung umgekehrt ist, rückläufig in Relation zu uns (Anti-Zeit Materie). Anti-Materie oder Refelxions-Anti-Materie kann in unserem Universum nur mit entgegen gesetzter elektrischer Ladung existieren in Bezug auf unsere bekannte Refelxionsmaterie. Die Frage, welche Ladung Anti-Zeit-Materie im Anti-Universum hat, ist in diesem Anhang unwichtig.
  4. Weil weder Materie noch Energie alleine im Nichts existieren können, muss eine andere Art von Materie mit gegenteiligen Eigenschaften existieren, welche exakt gleich der in unserem Universum sein muss. Dieses Gleichgewicht von Materie und Energie ist so genau, dass nicht einmal ein überzähliges Atom unmöglich ist.
Das erklärt annähernd, was per Definition das kosmische Gesetz vom Gleichgewicht ist, welches dem Nichts erlaubt zu sein. Es muss zumindest ein zweites Universum gleich dem unserem existieren, in dem die Zeit rückwärts läuft relativ zu uns, aber normal für das Leben in jenem Universum. Im Folgenden wird gezeigt, dass nicht nur zwei, sondern elf andere Universen notwendig sind, um das kosmische Gesetz des Gleichgewichts aufrecht zu erhalten.

5 Das Zeitsynchronisations Feld


Das Gesetz des Gleichgewichts ist auch auf die Zeit anzuwenden. Die Zeitrichtung ist entgegengesetzt und die Zeitgeschwindigkeit ist gleich wie unsere. Zeit ist die Ausbreitung von Schwingungen des Atoms. Damit sind die Atomschwingungen in beiden Universen gleich und entgegengesetzt was die Zeitlosigkeit betrifft. Das ist nur dann möglich, wenn diese Zeiten durch ein Feld (Zeitfeld) verursacht werden.
Die Definition eines Feldes (irgendeines Feldes in der Physik) ist: Wenn ein Ereignis auftritt, weil ein anderes Ereignis irgendwo anders stattfindet, ohne eine mechanische oder erkennbare Verbindung zwischen diesen Ereignissen, dann werden diese Ereignisse durch ein Feld verursacht. Der Definition entsprechend tritt Zeitsynchronisation auf. Die Atomschwingungen in unserem Universum sind genau gleich, weil die Atomschwingungen in unserem Antiuniversum trotz des enormen Zeitunterschiedes und ohne Energieverlust auftreten. Es sind ungefähr 30 Milliarden Jahre seit dem Ereignis der blitzartigen Schöpfung (Urknall) zwischen den zwei Universen vergangen.
Das Gesetz von der Erhaltung des Gleichgewichts ist die Ursache für das Gesetz von der Erhaltung der Energie, in jedem Universum. Jedes Universum ist ein geschlossenes System ohne Verlust von Energie nach außen. Die Menge von Materie und Energie, die einmal geschaffen wurde, bleibt konstant. Ein Verlust von Energie ist unmöglich, weil sich unsere  an die Zeit gebundene Energie vorwärts ausbreitet, während sich die zeitgebundene Materie und Energie des Antiuniversums rückwärts ausbreitet. Diese Universen sind durch eine Zeitbarriere getrennt, durch die weder Kommunikation noch Transfer von Leben bekannt ist.

6 Was ist eine zeitlose Schwingung oder Welle ?


Die Frage ist, wie die Funktionen des Feldes die Zeitsynchronisation der Atomwellen zwischen den Universen, getrennt durch Milliarden von Jahren, aufrecht erhalten kann. Das ist nur möglich, wenn die Synchronisation in der Zeit still steht, aber gleichzeitig in all der vergangenen Zeit seit dem  Urknall, sowie auch in alle Zukunft existiert. Eine zeitlose Schwingung [Vibration] bewegt sich normalerweise nicht in der Zeit, die Amplituden des Feldes breitet sich abwechselnd vorwärts und rückwärts in der Zeit aus. Zeitsynchronisation ist das Prinzip, durch welches unser Universum jede sich vorwärts bewegende Amplitude, ein und derselben zeitlosen Welle, auffängt und das Antiuniversum jede rückwärts laufende Amplitude.
Auf anderen Planeten gibt es einfache mechanische Modelle, welche die Funktion der Zeitsynchronisation erklären. Ein solches Modell ist sehr ähnlich eines wohl bekannten kleinen Schienenmodells, worauf zwei kleine Waggons stehen. Das gezeigte Modell besteht aus zwei ca. 1,5m langen Schienen, welche die in geraden Linie zueinander ausgerichtet sind. (Siehe Abbildung)

Abb. auf S. 336: Elektrisch angetriebener Motor mit einem Exzenter, welcher die Schienen horizontal vibrieren lässt.
Dieses Modell demonstriert das Prinzip der zeitlosen Welle. Die Vibration ist an jedem Punkt der Schiene und zu jedem Zeitpunkt während des gesamten Zeitablaufs vorhanden. Also auch vom Moment des Urknalls bis ans Ende aller Zeiten (IMMER).

Die Schienen sind an ihren äußeren Enden auf kleine Federn montiert, die ihnen erlauben, in horizontaler Richtung vorwärts und rückwärts zu schwingen (in der Zeichnung von links nach rechts und umgekehrt). Die zwei Schienen sind in der Mitte mit je einem Exzenter verbunden, die auf der Achse eines Elektromotors sitzen und die Schienen ca. 1mm linear horizontal vibrieren lassen, also vorwärts und rückwärts. Die Amplitude ist klein genug, um für das Auge unsichtbar zu bleiben.
Dann wird auf jedes Geleise ein kleiner Wagen gestellt und jeder Wagen hat auf einer seiner Radachsen ein Zahnrad mit einer Ratsche (Sperrklinke), die eine Drehung in nur einer Richtung erlaubt, so dass jeder Wagen nur in eine Richtung fahren kann. Die Bewegung in der anderen Richtung wird blockiert. Die Wagen werden mit ihren Rückseiten zueinander aufgestellt, nachdem der Elektromotor eingeschaltet wurde. Wenn die Zähne des Zahnrades im selben Takt wie die mechanische Vibration schwingen, dann rollen die Wagen mit exakt der gleichen Geschwindigkeit voneinander weg, dem Ende der Schienen zu.
Mit diesem einfachen Modell wurde die Zeitsynchronisation der Atomschwingungen der beiden, sich in der Zeit voneinander entfernenden Universen durch ein zeitloses Feld  "immer und überall existierend"  ausreichend gezeigt. Zur selben Zeit wird ein Makel sichtbar. Es ist unmöglich, einen Energie-Zeit-Fluss für die zwei sich voneinander entfernenden Universen aufrecht zu halten, denn wo ist die unerschöpfliche Energiequelle, um den Zeitfluss aufrecht zu halten ?
Das ist einer der Gründe, warum ein eindimensionales Zeitfeld nicht möglich ist. Nur ein 3dimensionales Zeitfeld, das den Energie-Zeit-Fluss in sich selbst einschließt, erlaubt unserem und den anderen Universen zu existieren.

7 Das Prinzip (der Mechanismus) um Endlichkeit zu erschaffen: INTERFERENZ

Soweit wurde die Funktion der Zeitsynchronisation des Trägerfeldes betrachtet. Nun wollen wir das Medium besprechen, das die zeitlose Schwingung in alle Ewigkeit bewahrt und aufrechterhält. Es ist das unendliche Kraftfeld, welches alle Materie und Energie trägt.
Wir befinden uns in dem Moment des Blitzes oder Urknalls der Moment, in dem sich die unendliche ursprüngliche Vibration selbst zu dem Trägerfeld beschränkte (transmutierte). Dieser Mechanismus des Blockierens ist gut bekannt und basiert auf dem Prinzip der Welleninterferenz. (Interferenz von Lichtwellen ist heutzutage in der Lasertechnologie wichtig.) Interferenz ist die Wirkung oder Wechselwirkung von zwei oder mehreren Wellen. Wenn die Wellenausbreitung entgegensetzt und parallel zueinander ist und die Frequenzen der Wellen gleich sind, dann ist gegenseitige Verstärkung oder Abschwächung der Intensität der Welle möglich, in Abhängigkeit der Phasenbeziehung zwischen diesen Wellen.
Bei Gegenphasigkeit und gleicher Amplitude ist totale Auslöschung möglich. Das ist das Prinzip, die Unendlichkeit zu binden. Wenn sich eine unendliche Welle in einer Zeitrichtung zeigt, dann wird automatisch eine gleichwertige absolute Gegenaktion erzeugt, was die Unendlichkeit ausgleicht und so dem Nichts erlaubt zu sein.
Die unendliche ursprüngliche Welle blockierte sich selbst in dem Moment, als sie sich selbst erzeugte und so existierte sie nie in der Wirklichkeit. In Wahrheit war es eine Transmutation der Unendlichkeit; die Umwandlung der unendlichen Schwingung von unendlicher Amplitude und Frequenz, die sich selbst durch Interferenz blockierte, in ein Trägerfeld von unendlicher Stärke.

8 Die zeitgebundenen Schwingungen oder Wellen

Die ursprüngliche Welle blockierte sich selbst in ein 3dimensionales Zeitachsen System (Ausbreitungsrichtungen) durch Interferenz und transmutierte zu einem unendlichen, zeitlosen, stationären Kraftfeld. Wie können die gebundenen zeitlosen Wellen existieren, die unser Universum synchronisieren ?
Es ist ein Denkfehler, anzunehmen dass durch das Unterdrücken der allmächtigen Schwingung auch alle endlichen Wellen verschwinden würden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Schwingung mit unendlicher Frequenz ist in Wirklichkeit keine Schwingung. Die Unendlichkeit verhinderte die Schwingung, weil eine Schwingung nur in der Endlichkeit existieren kann. Sobald die Unendlichkeit beseitigt war, verschwand das Hindernis und die reale begrenzte Welle wurde eine Möglichkeit. Obwohl dieses Trägerkraftfeld von unendlicher Stärke und Energiedichte ist, erhält es dennoch seinen endlichen Wert durch Interferenzauslöschung. Alle zeitlosen Wellen sind so, wie wenn sie eingekapselt in die Unendlichkeit wären und deshalb unzerstörbar. Auch wenn sie zur Unendlichkeit „gehörigen“ und selbst nicht zeitgebunden sind, erzeugen sie dennoch für immer Zeit, sie sind die ewigen Wogen im statischen, unveränderlichen und verlustfreien Feld von unendlicher Kraft.
Deswegen existieren alle zeitgebundenen Wellen wie Licht, Radiowellen oder Gravitation im Raum ohne Verlust und es ist der leere Raum im Universum, der die unmodulierte Struktur des Trägerfeldes ist. Das ist eines der phantastischsten Note der Genialität der Schöpfung, dass die nicht schwingende Unendlichkeit in ein verlustfreies Medium umgewandelt wurde, das alle zeitgebundenen und zeitlosen Wellen trägt. Einzelne Eigenschaften dieses Mediums können mit Instrumenten gemessen werden, der andere Teil seiner Struktur kann noch nicht objektiv beobachtet werden. Es ist das spirituelle Fluidum oder der unendliche Liebeswille des Vaters, der die gesamte Schöpfung trägt.

9 Die unvorstellbare 3dimensionale Zeit


Eine Zeitachse gleicht nur eine Zeitausbreitungsrichtung der allmächtigen Welle aus. In der Unendlichkeit existieren alle Möglichkeiten von Schwingungen und daher auch alle Zeitausbreitungsrichtungen. Die Frage ist, könnte die Unendlichkeit begrenzt werden durch genau eine Zeitrichtung und eine gleichzeitig existierende Ausbreitungsrichtung in entgegengesetzter Richtung ?
Eine Art, das zu beantworten, wurde im vorigen Abschnitt beschrieben, wo festgestellt wurde, dass der Energie-Zeit-Fluss aus der ursprünglichen Welle zweier Universen kein geschlossenes System ist. Eine andere plausible Antwort erhält man durch einfaches Nachdenken.
Wie bereits erwähnt, verursacht das Atom die Zeit- und Raumdimensionen, aufgrund seiner Eigenschaft, Zeit zu erzeugen. Die raumerzeugenden Eigenschaften sind einfach zu verstehen, da das Atom Raum einnimmt. Es ist räumlich, d.h. 3dimensional in Bezug auf den Raum und erzeugt daher Raum in drei Dimensionen. Wären alle Atome zweidimensional, dann wäre die gesamte Schöpfung auf einer Fläche und Raum wäre nicht mehr als eine flache oder gekrümmte Ebene. Unsere Raum-Zeit ist nicht mehr als ein begrenzter Teil des Nichts, angefüllt mit Materie oder Energie. Alles, was Raum von Zeit und der dimensionslosen Leere unterscheidet, wird durch Atome oder Energie verursacht. Wenn Atome drei Raumdimensionen haben, dann haben die zeitlosen Wellen, die die Atome erzeugen, auch drei Dimensionen.
  1. Das ursprüngliche zeitlose Atomfeld hat drei Zeitdimensionen.
  2. Die zeitlosen Wellen konnten nicht nur durch eine Zeitachse begrenzt werden, sondern müssen notwendigerweise drei Zeitachsen haben.
  3. Das zeitlose Atomfeld sollte aus einem 3dimensional rotierenden Feld von unendlicher Stärke bestehen, welches sich durch Interferenz selbst abschwächt. Es bewahrt das Gesetz des kosmischen Gleichgewichts des NICHTS. Das Atom einer solchen rotierenden Feldstruktur hat sechs Zeitachsen, die aber prinzipiell immer auf drei Zeitdimensionen reduziert werden können, eine weitere Reduktion ist nicht möglich.

Abb. auf S. 339: Zeitachse mit zwei Richtungen; Urknall; Schwungrad, welches ein Universum symbolisiert. Die kosmische symbolhafte Darstellung einer Zeitachse.
In den folgenden Abschnitten über das Analogie Modell des Trägerfeldes wird gezeigt, warum das Atomfeld ein 3dimensionales Feld sein muss und nicht ein 2dimensionales sein kann.

10 Die sechs Zeitachsen des Zeit erzeugenden kosmischen Trägerfeldes

Wie kann es begründet werden, dass das Trägerfeld der gesamten Materie in zwölf Universen sechs Zeitachsen hat ? Der erste Teil der Antwort ist einfach zu erklären. Eine gut bekannte Art eines rotierenden Feldes auf der Erde ist das eines elektrischen dreiphasigen Synchronmotors.
Diese Art eines elektromagnetischen Feldsystems besteht aus drei linearen magnetischen Feldern, die jeweils unter einem Winkel von 120° zueinander um einen Rotor angeordnet sind. Die Phasenverschiebung der drei wechselnden Magnetfelder, welche die gleiche Frequenz haben (z.B. 50 Hz), ist jeweils 120°. Jedes Wechselfeld ist in sich selbst eine exakt lineare Schwingung in eine Richtung. Das Drehfeld existiert nur, wenn die drei linearen Schwingungen mit der richtigen Phasenbeziehung zueinander kombiniert werden. Dadurch wird ein 2dimensional rotierendes Feld im Raum erzeugt. Es kann ein Stück magnetisches Material zwingen, sich mit großer Kraft um seine eigene Achse zu drehen.

Abb. auf S. 340: Das Prinzip eines elektrischen 3 Phasen Synchronmotors

Die Tatsache, dass es möglich ist, rotierende Felder durch Kombination von drei linearen Wechselwellen zu erzeugen, bedeutet nicht, dass das genauso für Felder von unendlicher Stärke gilt; es können mehr als drei sein, aber das ist nicht sehr wahrscheinlich als erste Annahme, denn das drei Wellen Prinzip (das gleichseitige Dreieck) ist am einfachsten und effektivsten. Gemäß diesem Prinzip werden für ein 3dimensionales Feld sechs lineare Wellen benötigt, um eine gleichseitige dreiseitige Pyramide (Tetraeder ) zu bilden. Aber warum ein Winkel von 60° zwischen den Zeitachsen ?
Die erste Antwort kann vorerst in einer sehr einfachen Art gegeben werden, die zweite ist komplizierter, bringt es schließlich näher auf den Punkt.
Ein einfacher Weg der Beweisführung, eine Antwort auf die Frage der 60° abzuleiten, ist folgender: Das Atomfeld der Materie hat räumliche Struktur, daher müssen die Zeitachsen so angeordnet werden, dass sie ein geschlossenes 3dimensionales geometrisches Objekt bilden, weil die Energieflüsse der Zeit wegen des Gesetzes des Gleichgewichts in sich selbst geschlossen sein müssen.
Die Zeitachsen formen gerade Linien, die keine parallelen Linien sein können, weil parallele Zeitachsen ein und dieselbe Zeitrichtung darstellen. Das einfachste 3dimensionale geschlossene Objekt ist eine gleichseitige dreiseitige Pyramide (Tetraeder). Es gibt keinen Grund anzunehmen, es sollte eine asymmetrische Pyramide sein, wenn 3dimensionale Zeit angenommen wird muss sie in allen Richtungen symmetrisch sein. Somit ist es einfach eine gleichseitige dreiseitige Pyramide (Tetraeder) bei dem die Flächen gleichseitige Dreiecke sind. Es gibt kein einfacheres Objekt im 3dimensionalen Raum mit diesen Bedingungen.
Die anspruchsvollere Antwort auf die Frage der 60° ist zeitlich bedingt, indem man sich der Frage durch die Relativität der Zeitfrequenzen zwischen den anderen Universen (den anderen Zeitachsen) nähert. Zeit ist die wellenförmige Ausbreitung von Atomen, welche die Richtung von der Vergangenheit in die Zukunft bestimmt. Gleichzeitig sind diese Zeiterzeugenden oder zeitlosen Wellen die linearen Phasenwellen, die sich kombinieren um das atomare rotierende Feld aufrechterhalten. Das Problem ist, dass "unsere" Atome nicht die richtigen Frequenzen der anderen Zeitachsen erfahren, da sie sich nicht mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreiten, aber in der Zeit fortschreiten.
Dadurch erfahren "unser" Atom die Frequenzen der "anderen" Zeitachsen als eine scheinbare Frequenzverschiebung, eine Art Dopplereffekt. Man sollte erkennen, dass die zeitlosen Schwingungen der anderen Universen ebenso in unserem Universum existieren.
Auf den ersten Blick scheint es unmöglich für ein rotierendes Feld, eine konstante Phasenverschiebung zu besitzen, da zwischen Schwingungen mit verschiedenen Frequenzen eine konstante Phasenverschiebung nicht möglich ist, außer die Frequenzen werden in einer besonderen Art zueinander in Beziehung gebracht. Sie sind dann harmonisch. Zwei Schwingungen sind harmonisch, wenn ihre sichtbaren Frequenzen ein konstantes Verhältnis zueinander haben, wie 1:2, 1:3, 1:4, usw.
Zeitlose Wellen können nur existieren, wenn die Frequenzen im harmonischen Verhältnis von 1:2 stehen.

Abb. auf S. 341: Das Bild erklärt die Frequenzverschiebung für einen 60° Winkel zwischen Zeitachsen.

Das Frequenzverhältnis ist bestimmt durch den Winkel zwischen den zwei Zeitachsen, wie die Abbildung zeigt. Unsere Zeitrichtung ist T1, während eine andere Zeitrichtung durch T2 dargestellt wird. Die Zeitausbreitungsrichtung nach vorne (von der Vergangenheit in die Zukunft) ist für unser Universum wirksam, während die rückwärts bewegenden Impulse der zeitlosen Welle das rotierende Feld "unserer" Atome nicht „beeinflussen“. Zweitens leistet die im rechten Winkel (90°) zu unserer Achse T1 stehende Zeitachse keinerlei Beitrag, wir erfahren diese Zeitachse als nicht existent.
Wie das Bild zeigt erfährt "unser" Atom wegen des 60° Winkels exakt die halbe Zeitgeschwindigkeit der anderen Zeitachse und das macht die Frequenzen harmonisch. Durch T1 = 2 x T2, ist das Ergebnis das einfachste harmonische Verhältnis von 1:2, bestimmt durch den Projektionswinkel von 60° zwischen den zwei Zeitachsen. (Pythagoräischer Lehrsatz für rechtwinkelige Dreiecke.)
Allen anderen Möglichkeiten und anderen harmonischen Verhältnissen gelingt es nicht, einen      konstruktiven Beitrag für die notwendige Interferenzverstärkung zu liefern. Andere Ausführungen von harmonischen Verhältnissen höherer Ordnung ergeben kompliziertere Zeitachsen Strukturen des rotierenden Atomfeldes und können nicht stabil sein. Auch deshalb, weil die Rückwirkung des  gekoppelten Feldes auf die gesamte Masse (Trägheit) des Universums nicht optimiert ist (siehe folgende Absätze).
Es setzt gleichzeitig die Existenz einer größeren Anzahl von koexistierenden Universen voraus, was höchst unwahrscheinlich erscheint (größer als zwölf). Daher müssen wir uns für die einfachste 3dimensionale geometrische Form entscheiden: Die gleichseitige dreiseitige Pyramide (Tetraeder).

11 Das alte Symbol Gottes, der Davidstern

Es ist notwendig, die obengenannten Ergebnisse des Prinzips zusammenzufassen.
  1. Die Wahl des Mechanismus der Beschränkung bestimmte die Existenz aller Arten von zeitlosen Wellen, welchen das (komplexeste) 3dimensional rotierende Zeitfeld zu Grunde liegt.
  2. Die Beschränkung fand durch Interferenzauslöschung der ursprünglichen unendlichen Schwingung(smöglichkeiten) statt, wodurch mehr Zeitachsen in drei Dimensionen ermöglicht wurden.
  3. Eine Zeitachse ist ein Teil des unendlichen Kraftfelds. Diese existiert nur als eine einzelne lineare Schwingung.
  4. Für ein 3dimensional rotierendes Feld sind mindestens sechs lineare Feldwellen notwendig, die einen Winkel von 60° zwischen den Zeitachsen haben und räumlich angeordnet sind.
  5. Der Winkel von 60° konnte nur von einer offensichtlichen Frequenzverschiebung verursacht werden, welche die harmonischen Schwingungen des rotierenden Felds aufrechterhält.
Diese Überlegungen bestimmen den Mechanismus, um die Unendlichkeit zu begrenzen. Er besteht aus sechs Zeitachsen, die ein geschlossenes 3dimensionales Objekt formen, welches die Geschwindigkeit des rotierenden Atomfelds erzeugt und beschränkt.
Obwohl jede Zeitachse zwei Universen trägt, gibt es in der erschreckende Tiefe des kosmischen Raumes zwölf verschiedene kosmische Strukturen, welche durch die unüberbrückbare Barriere der Zeit getrennt sind. Es gibt nicht nur elf andere Universen neben unserem, sondern es sind auch alle in denselben kosmischen oder geometrischen Raum eingebettet. Alle Universen haben dieselbe Größe und denselben Energieinhalt. Der geometrische Raum ist notwendigerweise der Ort innerhalb des Nichts, in welchem sich die allmächtige Schwingung durch Interferenz auslöschte. Er ist jener Platz, wo die Wellen auf einander treffen, wie es bei sich einander überlagernden Lichtwellen der Fall ist. Aber es ist nicht nötig, dass jedes Atom zwölf Schwingungsbäuche an demselben Raumzeitpunkt hat. Entscheidender ist es, dass dies nicht bedeutet, dass jeder Mensch zwölf Ebenbilder von sich hat, ohne es zu wissen.
Es ist der Mechanismus der Interferenzsynchronisierung der zeitlosen Wellen, welcher die Universen an jedem Raumpunkt voneinander entkoppelt und gleichzeitig die Zeitausbreitung jedes Universums aufrechterhält.
Der Tetraeder (gleichseitige dreiseitige Pyramide) ist das Symbol Gottes, des Vaters, wie er überall im Universum bekannt ist (nach der Aufhebung der kosmischen Isolation). Wir kennen ihn als die zwei gleichseitigen Dreiecke in Form des Davidsterns, der ebenfalls sechs Zeitachsen mit Winkeln von 60° hat. Es bedeutet, dass das Prinzip der Beschränkung bereits vor Jahrhunderten der Menschheit gezeigt wurde, wir aber seine Bedeutung bisher nicht verstanden haben.

Abb. auf S. 343: Der Davidstern

12 Das Analogiemodell des Trägerfeldes ein Erklärungsmodell


Das kosmische Trägerfeld für den gesamten Raum und aller Materie erfüllt eine sechsfache Funktion, von der manche Teile schon in allgemeiner Form erörtert wurden.
  1. Die Trägerfunktion eines in sich selbst blockierten unendlich starken Kraftfelds enthält das Fluidum, das alle Wellen ohne Zerstreuung leitet und ewig erhält.
  2. Die Ausrichtung der Zeitachsen der Universen in Bezug auf das Nichts liefert die Struktur des 3dimensionalen Trägerfelds, den gebundenen Liebeswillen, der unser Leben und unsere Existenz erschafft.
  3. Die Zeitsynchronisationsfunktion hat alle Universen im eisernen Griff  des kosmischen Gleichgewichtsgesetzes, aus welchem kein Atom entkommen kann.
  4. Das Rückwirkungsprinzip der Zeit zur gesamten Masse des Universums durch Gegenwirkung (und Überlagerung) der zeitgebundenen Wellen, ist die Funktion des Koppelfeldes.
  5. Das zeitlose, ursprüngliche Atomfeld, auch Atomprinzip ist eine Funktion, die als Übertragungsprogramm den Code der Materie enthält und aus welcher sich ergibt, dass alle Atome Fernmanifestationen sind.
  6. Die Funktion als Träger der absoluten ALL-Wissenheit und des Zielbewusstseins, manifestiert sich selbst in Form der Naturgesetze und der intelligenten Lebensziele: der Geist Gottes.
Die letzte Funktion betrifft den existentiellen Aspekt, welcher im vorherigen Teil dieses Buchs erörtert worden ist.
Das erste Analogiemodell ist ein mechanisches Erklärungsmodell, welches das kosmische Trägerfeld mittels Symbolen erklärt. Dieses Modell wurde auf einem anderen lebensfreundlichen Planeten auf einem hohen Berg aufgebaut und war viele Meter hoch. Es war für diese intelligente Rasse die Sammelstelle für die innere Einkehr und für die Hingabe an ihren Schöpfer.
Es war das Symbol, durch welches die Mehrheit dieses Volkes das Ziel der Schöpfung anerkannte, gleichzeitig war es das Zeichen dafür, dass die kosmische Isolation aufgehoben worden war. Die andere Funktion des Trägerfelds wird mit Hilfe dieses mechanischen Erklärungsmodells erörtert.
Das Analogiemodell bestand hauptsächlich aus den sechs Kanten eines riesigen Tetraeders, der aus massiven Weicheisenstäben gebaut war. Die mehrere Meter dicken Kanten der Pyramide bestehen aus einer eindruckvollen Anzahl von parallelen Eisenstäben die entlang zu den Kanten verlaufen und in Kunstharz eingegossen sind, durch einen Prozess ähnlich wie Betongiessen. So wurde ein hauptsächlich aus Eisen bestehender Rahmen geformt, der speziell für die Leitung von magnetischen Hochleistungspulsen ohne größere Verlust geeignet war.
Im Modell ist die Trägerfunktion des kosmischen Zeitfeldes symbolisiert, welches primär die zeitlosen Wellen aufrechterhält. Die magnetischen Impulse in den Kanten der Pyramide laufen rückwärts und vorwärts wie die zeitlosen Wellen in der Wirklichkeit.
In Bezug auf die anderen Kanten der Pyramide sind die magnetischen Impulse phasenverschoben. Das Problem ist, dass bis jetzt die Vorwärtsausbreitung der Zeit ausgelassen wurde. In der Tat suchen wir das Äquivalent zu den zwei kleinen Waggons auf den vibrierenden Schienen. Die Lösung kann im Symbol des rotierenden Schwungrades gefunden werden, das genauso wie das zeitliche Fortschreiten der Atomrotation Zeitausbreitung symbolisiert. Deshalb ist der Eisenrahmen der Pyramide an zwei Stellen in jeder der sechs Kanten der Pyramide unterbrochen. An diesem Unterbrechungspunkt ist ein linearer magnetischer Impulsmotor installiert, auf dessen Achse ein großes Schwungrad montiert ist. (Siehe Abb. auf S. 345)

Abb. auf S. 345: Nicht magnetische Brücke, Rotor und Schwungradachse, Pyramidenkante, Weicheisenstäbe, permanentmagnetischer Rotor.

Das Schwungrad symbolisiert nicht nur die Fortpflanzung der Zeit, sondern auch die Trägheit der Materie und so tatsächlich die gesamte Masse des Universums. Diese Art des magnetischen Impulsmotors ist nicht selbststartend, daher ist auf der Innenseite der Schwungradachse ein Startermotor nur zum Zweck des Startens angebracht. Wenn der Synchronmotor sich einmal dreht, dann hält er die exakte Drehzahl aufrecht welche die Frequenz des magnetischen Wechselfeldes vorgibt. Auf diese Art sind in jeder Kante der Pyramide zwei Synchronmotoren montiert, was insgesamt zwölf Schwungräder ergibt.
Die zwei Schwungräder pro Achse rotieren in entgegengesetzter Richtung, um die Zeitausbreitung in entgegengesetzten Zeitrichtungen zu symbolisieren. Diese Art des linearen Impulsmotors wurde deshalb gewählt, weil er in beiden Richtungen rotieren.

Das erste Analogiemodell

Wenn die Pyramide zu einer dreieckigen Fläche aufgeklappt wird, dann bilden die sechs Synchronmotoren im Eisenrahmen, aus dem Zentrum der Fläche gesehen, ein rotierendes magnetisches Feld. Jede Seite der Pyramide hat die richtige Phasenverschiebung in Bezug auf die anderen Seiten.
Das erste Modell hat vier zentrale rotierende magnetische Feldgeneratoren in der Mitte jeder dreieckigen Fläche. (In der Abbildung der aufgeklappten Pyramide wird die tatsächliche Phasenverschiebung angezeigt.)
Diese vier Synchrongeneratoren (Dreiphasengeneratoren) sind mit einem Getriebe verbunden und werden vom (nicht in der Zeichnung gezeigten) Hauptelektromotor angetrieben. Folglich erfüllen die vier Dreiphasengeneratoren die Synchronisierung und die konstanten Phasenverschiebungen für die Schwungräder an den Pyramidenkanten. Die vier getrennt rotierenden Felder initiieren zusammen die komplexe 3dimensionale Rotation des Trägerfelds (oder Atomfeldes).
Der Nachteil des ersten Modells ist, dass es sehr weit von der Realität entfernt ist, weil das atomare Feld nicht als ein 3dimensionales rotierendes Feld symbolisiert wird. Jedoch zeigt es besser, wie man sich die komplizierte Rotation in drei Dimensionen vorstellen kann.

Abb. auf S. 346

Das zweite oder das wirkliche Analogiemodell


Dieses mechanische Modell hat nur einen zentralen Generator in der Mitte der Pyramide statt der vier rotierenden Feldgeneratoren des ersten Modells. Alle magnetischen Wellen in den Pyramidenkanten gehen geradewegs zum Zentrum der Pyramide. Der Rotor des 3dimensional rotierenden Generators ist wie ein Yo-Yo mit sphärischen Endflächen.
Es erfordert einen Hauch von Genialität, um die Antriebsverbindung zwischen dem zentralen Motor und dem sphärischen Rotor herzustellen, der mit einer komplexen Rotation gestartet werden muss. Die sechs diametral entgegengesetzten Polschuhe von der Mitte der Kanten der Pyramide um den sphärischen Rotor herum formen drei paarweise Achsen im rechten Winkel zueinander, was ein kartesisches Koordinatensystem darstellt. Somit zeigt es, dass die sechs Zeitachsen der Pyramidenkanten in die drei Hauptzeitachsen der zentralen Kugel umgewandelt werden können.

Abb. auf S. 348

Zusammen demonstriert es die 3dimensionale Zeit, die kausal den 3dimensionalen Raum unseres Universums erschafft.
Die Prinzipien des ersten und zweiten Analogiemodells sind gleich. Eine Version kann in die andere umgewandelt werden zum Beispiel durch Umwandlung der vier rotierenden Felder in eine 3dimensionale Rotation im Schwerpunkt der Pyramide.
Das Modell kann durch Einschalten der dreizehn Antriebsmotoren gestartet werden. Wenn die Schwungräder auf  Drehzahl kommen, werden die zwölf Startermotoren ausgeschaltet, und nur der zentrale Motor treibt das komplette, gigantische Modell an. Die Essenz ist, dass alle Schwungräder genau dieselbe Drehzahl haben. Sie sind alle entweder Synchronmotoren oder Generatoren. Dann werden die Schwungräder markiert und von einem Stroboskop (Blitzlicht) beleuchtet. Mit dem normalen Auge betrachtet, scheinen sie sich nicht zu bewegen und zeigen die synchrone Rotation und die konstanten Phasenverschiebungen zwischen den Schwungrädern an.
Diese mechanischen Modelle sind dazu bestimmt, die unvorstellbare Schöpfung aus dem Nichts durch symbolische Imitation des Trägerfeldes zu erklären. Jedoch ist es nur ein schwaches Abbild der Schöpfung. Das Trägerfeld ist das esoterische Medium, eine Transmutation des absoluten Geistes oder Bewusstseins, es ist das spirituelle Kraftfeld von unendlicher Stärke, welches überall im Universum vorhanden ist.

13 Die Imitation der Trägerfeld Funktionen


Dennoch ist die Analogie zur Realität unglaublich. Dies wird in der nächsten Erklärung der fünf Funktionen des kosmischen Trägerfeldes gezeigt.

Die Trägerfunktion

Die Basis des Trägerfeldes ist das unendliche Kraftfeld, das durch Interferenzauslöschung der ursprünglichen, unendlichen Schwingung geschaffen wurde. Der Aufbau initiiert dieses Kraftfeld mittels der sechs Bündel von Weicheisenstäben, welche die Kanten der Pyramide bilden.
Wie in der Wirklichkeit wird das 3dimensionale magnetische rotierende Feld in unserem Modell von den linearen Wellen jeder Zeitachse verursacht. Die zeitlosen Wellen wechseln zwischen rückwärts und vorwärts, wie in unserem Modell. Sie treiben die Schwungräder an, welche die Massen der Universen darstellen, und ihre Rotation ist die Ausbreitung in der Zeit.

Abb. auf S. 350: Das Analogiemodell, erste Version, RUDOLF DASS
Dies ist eine von Rudolf Dass angefertigte Zeichnung von dem anschaulichen mechanischen Analogiemodell des Trägerfeldes, das die Zeit und Materieerschaffung und die Synchronisation in den zwölf Universen symbolisiert. Diese riesige funktionierende Konstruktion, die eine Kreuzung zwischen einem Denkmal und einer Maschine ist, wurde auf einer künstlich abgeflachten Bergspitze auf Iarga gesehen. Diese Stelle wurde als ein Ort der Wallfahrt, Meditation und des Nachdenkens verstanden und die Maschine war ein Symbol der Schöpfung. Die Iargianer kennen keine Trennung zwischen Wissenschaft und Religion, religiöse und spirituelle Theorien sind vollkommen wissenschaftlich. Das Modell war mehrere hundert Meter lang. Die Maschine schien durch eine Art Perpetuum Mobile zu laufen und benötigte weder Treibstoff noch Elektrizität.

Die Ausrichtung der Zeitachsen in Bezug auf das Nichts
Die relative Position einer Zeitachse im scheinbaren Nichts spielt eine wichtige Rolle für die Ausrichtung der Universen in der Wirklichkeit, und bestimmt die Richtung jeder einzelnen Zeitachse. Hier wird das erste Modell gezeigt, das die vier dreiphasigen Synchrongeneratoren in den Flächen der Pyramide darstellt. Nur durch Zerlegung der 3dimensionalen Rotation in vier Rotationen kann gezeigt werden, dass das 3dimensional rotierende Feld keine Restkomponente im Nichts besitzt, während im Gegensatz dazu ein 2dimensional rotierendes Feld nicht aufgehoben werden kann;  eine Restkomponente wird immer im Nichts existieren. Dies kann durch Betrachten einer einzelnen Fläche der Pyramide mit seinen sechs Schwungrädern an den Kanten, der Analogie zu einem 2dimensionalen Trägerfeld, erklärt werden. Der Drehimpuls der Schwungräder wird von den gegenüberliegenden Rotationen ausgeglichen, aber der Drehimpuls des zentralen Dreiphasengenerators bleibt über. Er kann von der Außenwelt gemessen werden (dem Nichts).
Es werden vier dreiphasige Feldgeneratoren (umfassende Symmetrie Aufrechterhaltung) benötigt, um diese Drehimpulse zu kompensieren.
Damit ist die 3Dimensionalität des Trägerfeldes gezeigt worden und die Ausrichtung der Zeitachsen ist in Bezug auf das Nichts festgelegt.

Die Zeitsynchronisationsfunktion
Beeindruckend demonstriert das Modell die Zeitsynchronisation, die gleichzeitig das kosmische Gleichgewicht aufrecht erhält, durch welches die Universen weiter existieren. Die Rotation der zwei Schwungräder pro Achse erfolgt in entgegengesetzten Richtungen, und sie rotieren mit genau gleicher Geschwindigkeit. Auf diese Art wird die kreisförmige Bewegung zu den zeitlosen Wellen imitiert, die durch ihre gegenseitige Interferenzkopplung exakt synchron voranschreitet.
Die zwölf kosmischen Systeme laufen ohne jeden Verlust, einmal gestartet läuft das Perpetuum Mobile in alle Ewigkeit mit der absoluten Genauigkeit der Zeitsynchronisation weiter. Wenn jemand, das Modell ohne Verlust und ohne einen externen Antriebsmotor annimmt, wird es weiter synchron laufen, durch die Trägheit der Schwungräder und durch die Tatsache, dass das die synchronen linearen Impulsmotoren ebensogut als Generatoren arbeiten können.
Dies symbolisiert eine andere Eigenschaft der kontinuierlichen kreisförmigen Bewegung der zeitlosen Wellen, weil jede Welle irgendwo im Pyramidenmagnetkreis in jedem Moment ihren entgegengesetzten Wert hat, was in jedem beliebigen Moment einen resultierenden Nullwert ergibt.
Dies ist das Gesetz von der Erhaltung des Nichts.

Die Koppelfeld Funktion
Zeitsynchronisation wird nicht nur von der eisernen Herrschaft des 3dimensionalen Trägerfeldes und dem Prinzip des kosmischen Gleichgewichts bestimmt. Abgesehen davon wird ein wichtiger Effekt durch die Rückkopplung der riesenhaften Massen der Universen zu den zeitlosen Wellen realisiert. Diese Massen können als enorme verlustlose Schwungräder betrachtet werden. Einmal durch den Urknall gestartet, ist keine Änderung der Geschwindigkeit möglich, weil eine Kraft ausreichender Größe einfach nicht verfügbar ist. Diese Funktion des Koppelfeldes kann auch in unserem Modell gezeigt werden, weil die linearen Synchronmotoren der Schwungräder auch Generatoren sind. Wenn der zentrale Antriebsmotor ausgeschaltet wird, dann treiben die Schwungräder für einige Zeit die zentrale 3dimensional rotierende Kugel an. Alles bleibt mit denselben Phasenverschiebungen genau synchron.
Dieser Versuch zeigt, wie die Schwungräder ihre Energie zurückführen und eine stabilisierende Funktion für die Zeitsynchronisation haben. Das Koppelfeld der Massen der Universen wird in den zeitgebundenen Schwingungen des Atomfeldes rückgekoppelt, von welchen die Atomgesamtmasse der Universen nicht an ein einzelnes Atom rückgekoppelt ist.

Das zeitlose ursprüngliche Atomprinzip, die Übertragungsfunktion
Das Atomfeld ist ein Zeit erzeugendes Feld und als solches eine entfernte Manifestation des ursprünglichen Atomprinzips. Es kann mit einem Sender verglichen werden. Sobald das Programm in Wellen großer Leistungsfähigkeit umgewandelt wird, können Milliarden von Radios dasselbe Programm empfangen, die Anzahl ist unbegrenzt. Alles hängt von dem einen Programm des Senders ab, dem ursprünglichen Atomfeld. Wenn dieses mit unendlicher Stärke existiert, ist es gleichzeitig das Schwingungsmedium (das Trägerfeld), welches dem Programm hilft, sich überall auszubreiten. Auf diese Art kann jedes Atom in jedem Universum das zeitlose Grundprogramm empfangen. Das zweite Modell zeigt das 3dimensionale Zeitfeld des ursprünglichen Atomfeldes am eindeutigsten, obwohl dies eine 3dimensionale Rotation der zentralen Kugel in räumlichem Sinn ist. Dies ist eine Parallele zu Realität, das Atom hat ein sphärisches Feld, das durch sechs lineare Zeitschwingungsrichtungen definiert ist. Jedes Atom ist eine entfernte Manifestation des einen Trägerfeldes von unendlicher Stärke.
Unter Berücksichtigung dieser fünften Funktion des Trägerfeldes muss man erkennen, dass uns nur die zentrale Kugel, das Atom sichtbar ist. Die Felder in den Pyramidenkanten außerhalb der Kugel sind unsichtbar. Es ist die Zeitfeld Realität, von der das Atom eine Reflexion ist.
Die mechanischen Erklärungsmodelle sind die sichtbaren Darstellungen der Prinzipien der kosmischen einheitlichen Feldtheorie. Dies erfordert jedoch einige Randbemerkungen. Ein materieller Vergleich, um geistige Abstraktionen zu erklären, ist immer in einigen Punkten unvollständig. Es gibt mehrere Lücken, von denen nur die drei wichtigsten erwähnt werden:
  1. Eine Zeitachse stellt im Modell nur eine Frequenz des magnetischen Felds dar, während in der Realität alle Frequenzen enthalten sind. Es kann jedoch jede Frequenz, für welche die Darstellung der Interferenz des Analogiemodells gültig ist, für jede Zeitachse eingeführt werden.
  2. Das Modell demonstriert das rotierende Feld der zeitlosen Wellen.
  3. Es imitiert nicht die zeitgebundenen Wellen, durch welche sich unsere Zeitachse mit der Zeitausbreitungsgeschwindigkeit X bewegt, denn dann wäre die Phasengeschwindigkeit der zwei Zeitachsen, die mit „unserer„ Pyramidenkannte verbunden sind X/2. Die Geschwindigkeit der anderen zwei Zeitachsen, die unsere Zeitachse mit der anderen Ecke der Pyramide verbinden ist -X/2, was die Geschwindigkeit der Zeit unseres Antiuniversums von -X ausgleicht. Die kreuzende, nicht berührende Zeitachse ist senkrecht zu unserer Zeitachse und liefert keinen Beitrag dazu.
  4. In unserem Modell sind die Massen der Universen durch das Schwungradsymbol dargestellt. In der Tat ist dies grundlegend falsch, weil es von der 3dimensionalen Rotation der zentralen Kugel getrennt ist. Es kann deshalb grundsätzlich das Gleichgewicht zum Nichts nicht aufrechterhalten.
Die wichtigste Schlussfolgerung des Analogiemodells ist, dass Zeit, Materie und Energie Schöpfungen aus dem Nichts sind und deshalb das Gleichgewicht gewährleistet sein muss, um der kausalen Unendlichkeit des Nichts die Existenz zu erlauben.

14 Die existentielle Symbolik des Modells

Die physischen Aspekte des Modells sind so weit entwirrt worden, aber wenn man dem Modell einen breiteren Kontext geben will, ändern plötzlich alle physikalischen Symbole ihre Bedeutung. In Bezug auf philosophische oder theologische Disziplinen bekommt das Modell eine zusätzliche Bedeutung in der Vereinheitlichung von Wissenschaft und Religion. Nach bestimmten, jeder intelligenten Rasse eigenen Gesetzen wird die Ablehnung der Existenz Gottes früher oder später zerstört werden. Die Erdwissenschaft wird einen unzerstörbaren Beitrag zu unserem endgültigen Wissensbewusstsein liefern, den wir als typische menschliche Errungenschaft in die kosmische Integration zurückführen werden. Es ist dieses Stück unserer menschlichen Identität und unseres menschlichen Selbstbewusstseins, welches wir für alle Ewigkeit besitzen und behüten sollen. Im Licht dieses Zweckes dient die Wissenschaft Gott, und die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Religion verblasst.
In einem religiösen Sinn hat das kugelförmige 3dimensionale Zeitfeld im Herzen der Pyramide eine spezielle Bedeutung. Es symbolisiert die Seele des Schöpfers des Vaters, der die reine Identität des unendlichen Ursprungs ist. Die Pyramide symbolisiert seinen unendlichen Liebeswillen, in der die Unendlichkeit seiner Existenz unwiderruflich blockiert worden ist. Er opferte sein Ego und seine Freiheit, um seine zwölf Söhne einmal zu lieben. Er ist nur indirekt in seiner Schöpfung anwesend als die Spiegelung der Unendlichkeit, des obersten Wesens, als das eine Ich Bewusstsein der Erzengel.

Abb. auf S.355: Das erklärende Analogiemodell

Die mechanischen Erklärungsmodelle sind visuelle Darstellungen der Prinzipien der kosmisch vereinheitlichten Feldtheorie. Das Modell beabsichtigt zu demonstrieren, dass Zeit, Materie und Energie Schöpfungen aus dem Nichts sind, und daher das Gleichgewicht bewahrt werden muss, um der kausalen Unendlichkeit des Nichts die Existenz zu erlauben. In einem breiteren Kontext nehmen alle physikalischen Symbole eine neue Bedeutung an und demonstrieren die Vereinigung von Wissenschaft und Religion. In einem religiösen Sinn symbolisiert das sphärische 3dimensionale Zeitfeld im Herzen der Pyramide die Seele des Schöpfers. Die Pyramide symbolisiert seinen unendlichen Liebeswillen, in der die Unendlichkeit Seiner Existenz unwiderruflich blockiert worden ist. Die Linien symbolisieren die verschiedenen Frequenzen der zeitlosen Wellen. Die Schwungräder auf den Kanten der Pyramide symbolisieren die zwölf zugehörigen und untereinander zusammenhängenden Universen, einschließlich dem Unseren, die diese Einheit bilden. Eines kann nicht ohne die anderen existieren.

Das ist, warum der Theologe die zentrale Kugel mit reinem Gold bedeckt, was das goldene Herz symbolisiert, das Allerheiligste, das heiligste Geheimnis des Universums. Die Pyramide ist dann Dunkelrot gefärbt, in der Universalfarbe der Liebe. Über dem Rot verlaufen viele dünne goldene Streifen entlang der Pyramidenkanten. Diese Streifen symbolisieren die verschiedenen Frequenzen der zeitlosen Wellen, den Ausdruck der Liebe und des Vertrauens des Vaters und seinen unendlichen Willen.
Um das goldene Herz herum sind die zwölf Schwungräder angeordnet, weiß gefärbt, die Farbe von Reinheit und Unschuld. Das Modell zeigt, dass jedes Universum die Kraft hat, das Materiebewusstsein zu erwecken und es zum neuen Gott zu transformieren: dem Sohn. Das Ziel der Schöpfung ist deshalb das Erwecken und die Bildung der zwölf Söhne des Vaters.
Dies ist nicht in Widerspruch zur Bibel, die uns sagt, dass der Vater seinen einzigen Sohn sandte. Die Bibel ist einzig an uns Menschen gerichtet. Es ist unser Unterrichtsbuch für das Leben, das unsere Einstellung zu Gott und unseren Mitmenschen beschreibt. Die Bibel erzählt nichts über das Leben auf anderen Planeten, weil es jetzt nicht relevant für unsere Beziehung zu Gott ist.
Dasselbe gilt für unsere parallelen Universen. In der Tat existieren sie für uns nicht, weil sie nicht in unserer Welt des Seins sind, sondern woanders. Für alle intelligenten Spezies in diesem Universum existieren sie nicht, wir werden nie in der Lage sein, sie zu beobachten oder sie auf irgendeine Weise zu erfahren. Vielleicht werden wir uns am Ende aller Zeiten treffen. In unserer Welt hat der Vater nur einen einzigen Sohn, und diese Wahrheit ist schon so unvorstellbar, dass niemand die Folgen erfassen kann.

Ende der IARGA Abhandlung



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