Die Seitenansicht zeigt, im unteren Kasten, die Senderöhren T 380-1,
darunter den Lüfter zu deren Kühlung. Im oberen Kasten die Anpassschaltung
mit dem variablen Kondensator.
Die Übersicht zeigt die räumliche Verteilung der Bauteile und
die Deckel mit den Schnellverschlüssen für die einzelnen Kammern
der Abschirmung. Hier wurde versucht eine Induktionsspule
anzuschließen. Doch ohne externen Kondensator treten zu hohe Spannungen
in der Anpassung auf und es kommt zu Überschlägen.
Das ist eine der beiden Sendetrioden T380-1 (BBC). Es sind strahlungsgekühlte,
direkt beheizte Trioden mit 380W Anodenverlustleistung.
Diese Seitenansicht zeigt den kräftigen Schwingkreis des HF-Generators.
Er besteht aus einem luftisolierten Plattenkondensator und der Spule darüber.
Links unten ist der dreischenkelige Drehstrom-Anodentrafo zu erkennen.
Dieses Bild zeigt die über 1kg schwere Primärspule und dahinter
das Faradaygitter. Es verhindert kapazitive Kopplungen zum Ausgangskreis
und bietet Schutz vor Überschlägen. Über die Spule in der
Mitte erfolgt die Zuführung der Anodenspannung.
Für dieses Photo der Auskoppelspule wurde das Faradaygitter und die
Primärspule abgenommen. Es ist auch gut der Aufbau des Kondensators
zu erkennen.
Das Bild zeigt die Montage der Röhrensockel auf zwei Aluminiumplatten.
Die Gitter sind über Drosseln und einen Widerstand zur Gitterspannungserzeugung
symmetrisch auf Masse gelegt.
Der Schaltplan zeigt die Anodenspannungserzeugung über die Hg-Gleichrichter
und den selbsterregten HF-Generator in Gegentaktschaltung.
Am heißen Pol des Generators ist der Fußpunkt des Teslatrafos
angeschlossen. Nach genauer Abstimmung der Windungszahl auf die Generatorfrequenz
erzeugt er ca. 10cm lange HF-Flammen.
Die Flamme entsteht durch die extrem hohe Leistung und die damit verbundene
Hitze. Es können sich nur mehr minimale Verästelungen bilden.
Einen Großteil der Leistung verbraucht die heiße Kernzone.
Durch kurz gepulste HF entsteht wieder das für Teslatrafos charakteristische
Bild der verästelten Entladung. Sie sind aber nicht so fein strukturiert
wie beim Groß-Teslatrafo.
In diesem Video ist eine solche HF-Flamme zu sehen. Sie zündet unter
einem lauten Knall der, auch bei den kurz gepulsten Entladungen im vorigen
Bild entsteht. In den Einzelbildern ist schön zu sehen, wie im Einschaltaugenblick
auch kurz Verästelungen auftreten. Diese verschwinden aber, wenn die
Flamme größer wird.
Nach dem Zünden des Funkens ist gut das 300Hz-Brummen (oder Summen)
zu hören. Im Hintergrund natürlich das Laufgeräusch der
Lüfter. Der 300Hz-Ton wird wie beim Miniteslatrafo
durch den Funken in der Luft erzeugt. Die hohe Frequenz kommt aus der Drehstromgleichrichterschaltung,
die in einer Periode der Netzspannung 6 Pulse (von jeder Phase je die positive
und die negative Halbwelle) erzeugt.
Als Elektrode wird ein Kupferdraht verwendet. Durch die hohe Temperatur
des Funken beginnt das Kupfer zu schmelzen und färbt die Flamme dadurch
leicht grünlich.
Dieses Video zeigt das Anglühen der beiden Senderöhren. Nach
dem Einschalten hört man, wie die Lüfter zur Kühlung der
Röhren hochfahren. So sollten übrigens alle Röhren anglühen.
Wenn nach dem Einschalten die freiliegenden Teile der Heizwendel heller
aufleuchten, als im Betrieb, kann diese durchbrennen. Um das zu vermeiden,
sollte eine Strombegrenzung in den Heizkreis eingebaut werden.
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Eine ausführliche Beschreibung des Aufbaues und der Funktion des Kunststoffschweißgerätes finden Sie im Buch zur Homepage. Nähere Informationen zum Buch. | |
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| Titel: | Experimente mit Hochfrequenz 2.Auflage
Faszinierende Effekte mit elektromagnetischer Energie |
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| Autor: | Ing. Harald Chmela | |
| Verlag: | Franzis Verlag | |
| ISBN Nr.: | 3-7723-5846-2 | |