Hamel-Spinner

Hamel-Spinner Ein Hamel-Spinner funktioniert ähnlich wie das Levitron. Nur ist hier der Kreiselmagnet, so gepolt, dass er von dem größeren Magnet angezogen wird. Dadurch kann er natürlich nicht frei im Raum schweben. Es wird eine glatte Unterlage verwendet, auf der er sich frei drehen kann. Durch leichte Bewegungen des großen Magneten kann der Kreisel zu einer sehr schneller Rotation angeregt werden.

Freie Energie
Es gibt einige Behauptungen, wonach dieser Kreisel Freie Energie aus dem Feld eines "magnetischen Tores" aufnehmen kann. Ein solches Tor ist im Bild zu sehen. Es besteht aus 12 rechteckigen Ferritmagneten, deren Nordpole alle zum Zentrum des Ringes zeigen. Durch diese unübliche Konfiguration ergibt sich eine Art magnetischem Monopol. Nach einigen Theorien ist ein solcher von einer Raumquantenströmung umgeben, die um den Südpol eines Magneten im Uhrzeigersinn läuft. Durch Addition der Strömungen aller Magnete ergibt sich um das magnetische Tor eine Strömung unterhalb und oberhalb der Magnete. Wenn der Kreisel dann in dieselbe Richtung läuft, wie die Raumquantenströmung, könnte er von selbst weiter laufen...
Dahingehende Versuche sind mit diesem Modell allerdings fehlgeschlagen. Sobald der Magnet von einem fixen  Aufbau und nicht mehr von Hand geführt wird, hört die Rotation des Kreisels nach einiger Zeit auf. Um hier erfolgreich zu sein, muss wahrscheinlich ein magnetischer Resonanzpunkt gefunden werden. Dieser tritt sicherlich nur in einem sehr kleinen Parameterbereich auf.
Mit dem Magnetischen Tor lässt sich noch ein weiterer Versuch zur Freien Energie durchführen. Wird ein kleiner Stabmagnet durch das Tor hindurch bewegt, so benötigt man dazu in einer Richtung mehr Kraft als in der anderen. Das es nicht leicht festzustellen ist, welche Kraft auf den Magnet wirkt, wenn man ihn in der Hand hält, habe ich folgenden Versuchsaufbau gewählt. Der Stabmagnet (20x5x8mm) befindet sich der Länge nach in einem Papierröhrchen, indem er sich frei bewegen kann. Eventuell muss man dazu die Kanten etwas abrunden. Das Röhrchen führt durch die Mitte des Magnetischen Tores. Steckt man nun den Stabmagnet so in das Röhrchen, dass sein Nordpol in das Zentrum des Tores zeigt, so wird er relativ weit hineingezogen. Durch einwerfen kleiner Gewichte (Messingmuttern, kein Eisen!)  verlässt er bei einer bestimmten Belastung dann das Tor. Wird er jetzt umgepolt, so dass er mit dem Südpol in das Tor zeigt, werden viel mehr Gewichte benötigt, als vorher, da er zuerst eine abstoßende Kraft überwinden muss. Der Unterschied kann mitunter beträchtlich groß sein. Mir ist aber nicht ganz klar, ob das schon auf Freie Energie zurückzuführen ist. Denn im 1.Fall muss eine kleinere Kraft über einen längeren Weg wirken, um das Tor wieder verlassen zu können. Im Zweiten Fall ist diese Kraft nicht notwendig, da er von selbst abgestoßen wird. Die fehlende Kraft wird also nur mit einer anderen Verteilung über die Länge. Ein schlüssiger Beweis währe eine Beschleunigung des Magneten im Freien Fall. Dazu will ich jetzt ein Modell bauen, dass über zwei Lichtschranken die Geschwindigkeit nach dem Durchfallen des Tores misst. Wenn diese bei gleicher Fallhöhe höher wäre als ohne Magnetischem Tor, dann währe das ein eindeutiger Beweis für das Wirken von Freier Energie.
 

Bedienung
Es ist bei diesem Modell nicht ganz einfach, den Kreisel in eine stabile Rotation zu versetzen. Eventuell muss man auch mit verschiedenen Kreiselmagneten und Kugeln experimentieren. Man muss für die ersten Versuche auch nicht unbedingt ein magnetisches Tor verwenden. Um das Kreiselverhalten zu testen, reicht auch ein größerer Ringmagnet (z.B. 104mm Außendurchmesser) aus.
Die richtige Kreiselbewegung ist nicht etwa eine ruhige Rotation, sondern gleichzeitig auch eine Umlaufbewegung um den Umfang des großen Magneten.  Man kann den Kreisel einmal von Hand starten, um dann durch leichte Bewegungen des großen Magneten seine Geschwindigkeit weiter zu erhöhen. Dazu muss man versuchen, ihn leicht zu kippen. Der Kreisel antwortet darauf mit einer Präzessionsbewegung, die durch die Magnetkräfte in eine kreisförmige Bahn umgelenkt wird. Die Rotation wird dann durch das Abrollen der Kugel noch weiter verstärkt. Wenn man das richtig macht, ist mit sehr kleinen Bewegungen eine sehr hohe Drehzahl des Kreisels zu erreichen. Es muss ähnlich wie beim Levitron ein Resonanzpunkt gefunden werden, indem mit kleiner Energiezufuhr eine hohe Geschwindigkeit auftritt. Das kann man mit einem elektrischen Serienschwingkreis vergleichen, indem im Resonanzfall ja auch sehr hohe Spannungen auftreten (siehe Teslatrafo).

Abmessungen
Um eine Vorstellung der Größen in diesem Modell zu vermitteln, folgen hier die Abmessungen der Magnete. Wenn man nicht gerade Freie Energie damit nachweisen will, kann man anstelle des Magnetischen Tores auch einen Zweiten größeren Ringmagneten verwenden. Für das grundlegende Funktionsprinzip sind die Abmessungen aber eher unkritisch.
 
Kreiselmagnet: Ferrit-Ringmagnet: Innendurchmesser: 33mm  Außendurchmesser: 72mm   Dicke: 10mm 
Kreiselkugel: Verchromte Stahlkugel: Durchmesser 40mm 
Magn.Tor: 12 Ferritmagnete 40x20x10mm mit Styropor zwischen den Rohren eingeklemmt. 
Außenrohr: PVC-Kanalrohr:  Außendurchmesser:  110mm 
                                              Innendurchmesser:   104mm 
Innenrohr: PVC-Kanalrohr:    Außendurchmesser:  74mm 
                                              Innendurchmesser:   70mm
Um eine Umlaufbewegung des Kreisels zu ermöglichen, darf er nicht zu groß sein. Der hier verwendete Ringmagnet mit 72 mm ist die Obergrenze für den Durchmesser. Es wurde auch der Kreisel des Levitrons getestet. Dieser lässt sich zwar leichter in eine stabile Bewegung bringen, streift aber wegen seiner geringen Höhe eher am Boden als größere Kreisel.
 

Hinter Magneten verbergen sich sicher noch einige unentdeckte Energien. Diese können wahrscheinlich  nur über Resonanzerscheinungen nutzbar gemacht werden. Es ist daher sehr wichtig, Schwingungsvorgänge besser verstehen und erkennen zu lernen. Denn auch die Bewegungen eines Kreisels unter den Magnetkräften ist sind Schwingungen, die Resonanzpunkte aufweisen. Es gibt sicher auch einen Resonanzpunkt zwischen Magnetkräften und der Freien Energie.

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