Häufige Fragen an die HC&RS Homepage

Immer wieder treten diverse Fragen im technischen Themenkreis auf. Die Antworten sind meist ohnehin auf unserer Homepage versteckt. Doch sie zu finden ist mühsam. Alle die ihre Frage genau kennen sollten hier einmal nach ihr suchen. Das ist wahrscheinlich die schnellste Möglichkeit auf eine Antwort.
Weiters ist es eine gute Möglichkeit in einen Themenkreis einzusteigen. Dazu gibt es immer Links auf dazu passende Seiten.


Die Fragen: Klicken Sie auf die Frage, um die Antwort zu sehen.


Gibt es die Bilder nicht in einer höheren Auflösung ?

Oft bekommen wir Anfragen, ob es Schaltpläne oder sonstige Bilder nicht in einer höheren Auflösung gibt.
Die gesamte Homepage ist so angelegt, dass auf der Seite zunächst nur kleine Icons angezeigt werden, um ein schnelleres Laden der Seite zu ermöglichen. Fast alle Icons sind Links auf die Bilder mit der hohen Auflösung und können daher angeklickt werden, um die Vergrößerung zu sehen.



Wie gefährlich sind Mikrowellen ?

Die Mikrowellen sind nur eine elektromagnetische Strahlung wie jede andere auch. Sie sind weder ionisierend noch aktivierend. Die Gefahr liegt nur in der Erwärmung aller dielektrischer Stoffe, wozu auch der menschliche Körper zählt. Das wird natürlich erst ab einer gewissen Leistung gefährlich. Jeder, der sich ein Handy ans Ohr hält, strahlt sich einige Watt HF in den Kopf. Das ist so auch nicht weiter gefährlich. Problematisch wird es erst bei höheren Leistungen.
Trotzdem sollte man aufpassen, da man eine Erwärmung im Körperinneren nicht so schnell spürt, wie an der Hautoberfläche. Die Mikrowellen können doch einige cm tief eindringen und innere Verbrennungen hervorrufen. Besondere Vorsicht ist dabei auf die Augen zu legen. Da sich so hohe Frequenzen schon wie Licht geradlinig ausbreiten, sollte man nie in eine strahlende Antenne oder Hohlleiter schauen.

Siehe auch:



Macht es der Mikrowelle nichts aus, wenn man damit experimentiert ?

Dem Magnetron macht das nichts, wenn sich nicht gerade ein Plasmaball darauf festsetzt und den Keramikisolator beschädigt.. Es ist sehr massiv aufgebaut und besteht fast nur aus reinem Kupfer. Wenn es zu heiß wird, schaltet ein Thermoschalter aus. Die Mikrowelle wird nur deshalb fürs Kochen unbrauchbar, weil der Lack im Inneren durch diverse Plasmabälle und Explosionen verbrennt.

Siehe auch:



Warum darf eine Mikrowelle nicht ohne Inhalt betrieben werden ?

Zwei Arten von Beschädigungen können auftreten:

  1. Es können sich Funken und Plasmabälle im Inneren bilden, weil die Spannung ohne Last zu hoch wird. Diese verbrennen dann den Lack und die Kunststoffteile. Sonst ist von solchen Entladungen nichts zu befürchten und sie sind schön anzusehen. Nur sollte man dann nicht mehr in so einem Mikrowellenherd kochen. Wenn der Lack verbrennt, entstehen giftige Dämpfe.
  2. Das Magnetron kann sich überhitzen. Wenn keine Leistung verbraucht wird, wird fast alles in das Magnetron zurückreflektiert. Es wird dadurch heißer als im Normalbetrieb. Es besitzt aber einen Thermoschalter der denn abschaltet. Nur wenn der nicht richtig funktioniert kann das Magnetron beschädigt werden. Also auch hierbei kann nicht viel passieren.
Siehe auch:

Was ist eigentlich "Freie Energie" ?

Neben einer Bezeichung aus der klassischen Thermodynamik steht Freie Energie in der alternativen Szene für Energiequellen, die nicht in unser derzeitiges physikalisches Weltbild passen. Solche Geräte also, die man gern als ein Perpetuum Mobile bezeichnen würde. Das tut man aber nur, weil man die eigentliche Quelle der Energie noch nicht kennt und sie daher auch keinen Einzug in den Energieerhaltungssatz finden kann. "Unbekannte Energie" oder besser noch "Unentdeckte Energie" wäre demnach eine passendere Bezeichnung. Von nichts kommt nichts, das gilt auch hier. Die Frage ist nur, wo diese Energie herkommt und vorallem, wo sie letztendlich fehlen wird.
Viele dieser Geräte sollen im Betrieb abkühlen, bei höherer Belastung die Leistung steigern oder ihr Gewicht mit der Belastung verringern. Für mich ist diese Energieform so etwas, wie negative Energie, die von einer anderen Dimension in die unsere überfließt. Wenn in solchen Geräten, wie z.B. dem bekannten VTA Vacuum Triode Amplifier) von Floyd Sweet, Kabel nach einem Kurzschluss nicht warm, sondern mit Eis überzogen sind, ist dass wohl Beweis genug dafür, dass solche Geräte nicht in einem abgeschlossenen System arbeiten. Denn nur dort könnte der Energieerhaltungssatz angewandt werden. In einem offenen System ist eine Energiegewinnung oder besser gesagt Umwandlung möglich. Der Begriff offen bezieht sich nicht nur auf unsere sichtbare und bekannte Dimension.

Siehe auch:



Warum setzt eine Drossel keine Leistung um ?

An einer Drossel eilt der Strom immer um 90° der Spannung nach . D.h. es kann im Mittel keine Leistung an ihr umgesetzt werden.
Das klingt vielleicht etwas theoretisch doch man kann sich das einfach so vorstellen, dass die Energie immer nur vom Kraftwert zum Verbraucher und wieder zurück pendelt und nirgends verbraucht wird. Für eine ganz kurze Zeit wird also eine Drossel zum Generator und speist ihre Energie wieder ins Netz zurück. Das ist eine sehr schöne Methode für die Strombegrenzung. Die Energieversorger haben damit zwar keine Freude, denn ihre Generatoren und Leitungen müssen diesen Blindstrom ja verkraften können. Doch ein normaler Drehstromzähler erfasst diesen Strom nicht und so zahlt man ihn auch nicht.
Das das ganze nur mit reinem Wechselstrom (auch keine Einweggleichrichtung) funktionieren kann ist hoffentlich klar.
Abgesehen von den ohmschen Verlusten im Draht und den Magnetisierungsverlusten im Eisen gibt es dabei keine Verlustwärme. Wenn eine Drossel also warm wird ist entweder der Draht zu dünn, oder das Eisen ist magnetisch übersättigt. Wenn das Eisen heiß wird, sind zu wenig Windungen vorhanden. Wenn der Draht heiß wird, ist er zu dünn.
Oft wird ein Trafo so gefertigt, dass er eine große Induktivität besitzt. Solche Trafos wirken strombegrenzend und werden als Streufeldtrafos bezeichnet. Mechanisch wird das durch den Einbau von zusätzlichen Blechen erreicht. Diese müssen so angeordnet sein, dass sie einen zweiten Magnetkreis für die prim. Spule ermöglichen. Sehr gut geht das bei Schenkeltrafos, wenn man ein Eisenstück zwischen die beiden Spulen bringt. Solche Trafos werden z.B. in Neon-Anlagen eingesetzt.

Siehe auch:



Bei wie viel Grad verdampft Trockeneis ?

Trockeneis verdampft, oder besser gesagt sublimiert bei normalem Luftdruck (=1,013bar) bei -78,45°C.

Siehe auch:



Wie wickelt man einen Teslatrafo ?

Als Spulenkörper für einen Teslatrafo eignen sich sehr gut Kunststoffrohre wie z.B. PVC-Kanalrohre. Als Draht verwendet man normalen Kupfer-Lackdraht am besten einen doppelt gelackten. Zum Aufwickeln baut man sich entweder ein kleines, handbetriebenes Wickelgestell oder man beißt die Zähne zusammen und wickelt ihn ohne Hilfsmittel von Hand.

Siehe auch:



Muss ein Teslatrafo eine bifilare Wicklung haben ?

Nein. Teslatrafos sind nicht bifilar gewickelt. Es gibt nur eine Variante, bei der man eine Nylonschnur parallel zum Draht wickelt. Das dient aber nur zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit und zur Erhöhung der Kapazität. Eine bifilare Wicklung würde die Induktivität der Spule sehr stark verringern.

Siehe auch:



Muss ein Teslatrafo auf ein Metallrohr gewickelt werden ?

Nein. Das ist schon allein wegen der hohen auftretenden Spannungen nicht möglich. Der Lackdraht würde sofort durchschlagen. Weiters würde das die Verteilung von L und C entlang der Spule stören. Die Spule muss mit ihren parasitären Kapazitäten einen Schwingkreis bilden können, sodass sie die Spannung mit der Spulenhöhe steigern kann.

Siehe auch:



Darf die Erdung einer Steckdose für einen Teslatrafo verwendet werden ?

Nein. Der hohe HF-Strom eines großen Teslatrafos kann in die Elektroinstallation eindringen und alles möglich zerstören, oder sogar einen Kabelbrand auslösen. Ein Teslatrafo braucht eine eigene, von der Hauserde unabhängige, HF-taugliche Erdung. Ein Staberder von 1-2m Länge sollte man schon für einen Hochleistungs-Teslatrafo verwenden.
Die Hauserde kann nur für Messungen am Teslatrafo unter stark verminderter Leistung, (z.B. bei Messungen mit einem Funktionsgenerator) oder für sehr kleine Teslatrafos verwendet werden.

Siehe auch:


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